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Deutet sich Trend an? Minister Spahn über Corona-Entwicklung im Lockdown und Impfung

Spahn-Statement 9.11.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Montag (9. November 2020) vor seinem Statement zum Corona-Impfstoff.

Berlin – Wie lange müssen wir noch auf einen Corona-Impfstoff warten? Und wer wird zuerst eine Impfung erhalten? Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat am Montag, den 9. November, ein Statement zum Corona-Impfstoff abgegeben und ist dabei auch auf die Pandemie-Entwicklung während des neuen Lockdown Light eingegangen.

Kurz vor der Erklärung des Ministers haben das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer mitgeteilt, dass ihr entwickelter potenzieller Corona-Impfstoff zu mehr als 90 Prozent wirksam sei. Die Firmen wollen demnach in der kommenden Woche in den USA eine beschleunigte Genehmigung beantragen.

  • Oben können Sie sich das Statement von Jens Spahn noch einmal in voller Länge anschauen. Dazu müssen Sie den „empfohlenen redaktionellen Inhalt“ (oben) freigeben.

Wen zuerst gegen Corona impfen? Jens Spahn gibt Statement ab

Lesen Sie die wichtigsten Aussagen von Jens Spahn in unserem Ticker übersichtlich zusammengefasst:

  • 13.11 Uhr: Jens Spahn beginnt sein Statement zur Corona-Impfung.
  • 13.12 Uhr: Der Gesundheitsminister erwartet, dass es bald einen Corona-Impfstoff geben wird.
  • 13.13 Uhr: Jens Spahn stellt nochmals klar, dass es eine
  • 13.15 Uhr: „Die Frage, wer zuerst geimpft werden soll, ist theoretisch vielleicht leicht zu beantworten“, sagt Spahn. Doch in der Praxis könnte dies schwieriger werden. Darum müsse man die
  • 13.15 Uhr: Man müsse zunächst diejenigen mit höchstem Infektionsrisiko schützen sowie diejenigen, die sich um diese Menschen kümmern. Dabei müsse aber das öffentliche Leben aufrechterhalten werden.
  • 13.17 Uhr: „Es braucht am Ende eine hohe Akzeptanz“, so Spahn über das Vorgehen. Deshalb solle möglichst überall über das Thema diskutiert werden.
  • 13.18 Uhr: „Wir haben heute mit dem Papier der Wissenschaft (siehe Übersicht weiter unten) eine erste Grundlage“, sagt Spahn.
  • 13.20 Uhr: Auch wenn es zwei Impfstoff-Kandidaten gebe, die in der Forschung weit fortgeschritten seien, sei noch völlig unklar, wann wie viel Impfstoff zur Verfügung stehen werde. 
  • 13.22 Uhr: Spahn: „Wir wollen auf alles vorbereitet sein.“ Auch auf eine mögliche schnellere Zulassung eines Corona-Impfstoffs. Doch wolle man auch keine Hoffnungen schüren, die dann nicht erfüllt werden können, so der Gesundheitsminister. Darum bleibt die offizielle Aussage: Mit einem
  • 13.24 Uhr: Menschen in Pflegeeinrichtungen sollen durch
  • 13.26 Uhr: Die Biontech-Daten (siehe oben) seien sehr „ermutigend“, erklärt Spahn. Es freue ihn als deutscher Gesundheitsminister vor allem auch, dass es ein deutsches Forscherteam sei, das diese Fortschritte vermelden kann.
  • 13.27 Uhr: Die Anforderungen an einen Impfstoff seien die gleichen wie für andere Impfstoffe. Das Verfahren gehe angesichts der aktuellen Lage nur schneller, so Spahn.
  • 13.29 Uhr: Etwa
  • 13.31 Uhr: „Wir sehen,
  • 13.32 Uhr: Frühestens Mitte/Ende der Woche würde man evtl. positive Folgen des neuerlichen Lockdowns in den Infektionszahlen sehen.
  • 13.34 Uhr: Für die
  • 13.34 Uhr: „Widerspruch ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht.“ Aber selbst wenn man von den Maßnahmen nichts halte, gehöre es dazu, dass man sich an Regeln halte. So verhalte es sich ja zum Beispiel auch mit Geschwindigkeitsbegrenzungen.
  • 13.39 Uhr: Mit der Durchimpfung von zwei Drittel der Bevölkerung käme das Infektionsgeschehen „mehr oder weniger zum Erliegen“, meint Jens Spahn.
  • 13.40 Uhr: Die Lage von Impfzentren würde von den Ländern geplant.
  • 13.42 Uhr: Das Statement von Jens Spahn ist beendet.

Wen zuerst impfen? Experten stellen Vorschlag für Umgang mit Corona-Impfstoff vor

Der deutsche Ethikrat, die Ständige Impfkommission und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina haben am Montag einen Vorschlag unterbreitet, wie mit einem Corona-Impfstoff in Deutschland umgegangen werden sollte. Die Eckdaten:

  • Nach der Zulassung eines Corona-Impfstoffs sollen in Deutschland Ältere, Menschen mit Vorerkrankungen sowie Mitarbeiter in Krankenhäusern und Pflegeheimen zuerst gegen das Virus geimpft werden.
  • Ebenso sollen Menschen in Schlüsselstellungen in der Gesellschaft und für die öffentlicher Ordnung zuerst geimpft werden, also Mitarbeiter von Gesundheitsämtern, Polizisten, Feuerwehrleute, Lehrer und Erzieher, wie die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, am Montag in Berlin mitteilte.
  • Auch Menschen, die etwa in Heimen für Obdachlose oder Asylbewerber sehr beengt untergebracht seien, sollten dazuzählen.
  • Noch seien genaue Feststellungen zur Priorisierung nicht getroffen, also nicht alle Gruppen genau identifiziert. Es fehlten dazu noch Daten.
  • Die Entscheidung über das Vorgehen müssten am Ende die Verantwortungsträger in der Politik fällen. (so)

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