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In TV-Interview Trump deutet an: „Werde eine Wahl-Niederlage nicht hinnehmen“

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Im Gespräch mit seinem Haussender Fox News hat US-Präsident Donald Trump angedeutet, dass er eine Niederlage bei den Wahlen nicht einfach hinnehmen werde. Unser Achivbild zeigt ihn am 15. Juli 2020 bei einem Briefing im Oval Office im Weißen Haus. 

Washington – Die Luft ist dünn geworden für den US-Präsidenten. 

Während die Kritik an Donald Trumps Politik immer lauter wird, dürfte das Staatsoberhaupt auch wegen der anstehenden Wahlen (hier lesen Sie mehr zum Wahlkampf in den USA) mächtig unter Druck stehen. Denn bei Umfragen fällt Trump immer weiter hinter seinen demokratischen Herausforderer Joe Biden zurück.

Donald Trump: Werde Niederlage nicht einfach hinnehmen

Im Gespräch mit seinem Haussender Fox News deutete Donald Trump jetzt an, dass er eine Niederlage bei den Wahlen im November nicht einfach hinnehmen würde.

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Mit „Fox News Sunday“-Moderator Chris Wallace sprach Trump in dem exklusiven Interview unter anderem über das Coronavirus und die Wahlen im November.

Obwohl der erzkonservative Sender Fox News dem US-Präsidenten eigentlich gewogen ist, ließ Moderator Wallace den Präsidenten mit seinen Aussagen diesmal nicht einfach davonkommen.

Er gab Trump gleich zu Beginn des Interviews Widerworte, als dieser behauptete, dass die USA eine der niedrigsten Sterberaten in der Coronakrise hätten.

Moderator gibt Donald Trump im Fox-Interview Gegenwind

„Das ist nicht wahr, Sir“, so Wallace. Tatsächlich sind die Vereinigten Staaten eines der am schwersten betroffenen Länder der Welt. Zehntausende Menschen stecken sich aktuell täglich mit dem Virus an. Laut Trump liegt das daran, dass die Testrate in den USA so hoch ist.

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Auf die Frage, warum die Zahl der Fälle in der gesamten Europäischen Union dagegen so niedrig sei, antwortete der Präsident, dass es möglich sei, dass diese Länder nicht testen. 

Als der Fox-Moderator über die steigende Todesrate in der Coronavirus-Pandemie in den USA sprechen wollte, wechselte Trump prompt das Thema: „Es kommt aus China. Sie hätten es niemals freilassen dürfen“, meinte er. 

Donald Trump über US-Immunologen Fauci: „Panikmacher”

Den führenden US-Immunologen Anthony Fauci bezeichnete Trump als „Panikmacher“. Auch die Weltgesundheitsorganisation hat laut US-Präsident Trump schon viel falsch verstanden.

Dann meinte Trump, dass das Virus eines Tages einfach verschwinden werde. „Ich werde recht haben, weil ich wahrscheinlich mehr recht hatte als jeder andere“, so Trump.

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Das nächste Thema: Wahlen. Nachdem Wallace ihm Fox-Umfragen gezeigt hatte, die auf eine Wahl-Niederlage Trumps hindeuten könnten, bezeichnete Trump das Meinungsforschungsteam des Senders als „eines der schlechtesten“.

Donald Trump: „Bin kein guter Verlierer”

Dass Joe Biden ihm im November den Rang ablaufen könnte, scheint für den Präsidenten kein großes Problem zu sein. „Zunächst einmal: Ich verliere nicht“, so Trump. „Das sind gefälschte Umfragen. Sie waren 2016 gefälscht und jetzt sind sie noch mehr gefälscht.“

Auf die Frage, ob er ein guter Verlierer sei, antwortete er: „Ich bin kein guter Verlierer. Ich mag es nicht, zu verlieren. Ich verliere nicht zu oft. Verlieren liegt mir nicht.“

Über seinen Gegner Joe Biden sagte Trump: „Er ist mental angeschossen. Ich werde am Ende nicht verlieren, weil in diesem Land kein geistig Angeschossener Präsident wird.“ (ta)

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