„Völlig angemessen“ Donald Trump verteidigt Rede vor Angriff aufs Kapitol

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Donald Trump, Präsident der USA, spricht am 12.01.2021 auf der Joint Base Andrews Naval Air Facility mit Pressevertretern, bevor er an Bord der Air Force One geht, um nach Texas zu reisen

Washington – Der abgewählte US-Präsident Donald Trump sieht im Zusammenhang mit der gewaltsamen Erstürmung des Kapitols keine persönliche Verantwortung bei sich.

Mit Blick auf seine Rede vor Anhängern am vergangenen Mittwoch unmittelbar vor dem Gewaltausbruch am Sitz des US-Parlaments sagte Trump am Dienstag:

Trump verteidigt seine Rede vor Krawallen im Kapitol 

Dagegen sei „ein echtes Problem“ gewesen, was hochrangige Politiker im Zusammenhang mit den „schrecklichen Unruhen“ in Portland, Seattle und anderen US-Städten gesagt hätten, sagte Trump vor Journalisten auf dem Flugplatz Joint Base Andrews bei Washington.

Im Sommer hatte es nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz Ende Mai im ganzen Land Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt gegeben. Teilweise kam es dabei zu Ausschreitungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften.

Demokraten werfen Trump Anstiftung zur Gewalt vor 

Trump hatte dafür die „radikale Linke“ verantwortlich gemacht, Demonstranten allgemein als „Anarchisten“, „Unruhestifter“ und „Plünderer“ bezeichnet und „Gesetzlosigkeit“ auf den amerikanischen Straßen aufs Schärfste verurteilt.

Politiker der Demokraten und Trumps republikanischer Partei werfen dem Präsidenten nach den dramatischen Ereignissen am vergangenen Mittwoch vor, seine Anhänger in seiner Rede aufgestachelt zu haben. Trump sagte am Dienstag, Gewalt müsse immer vermieden werden.(dpa)

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