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Seit Januar gesperrt Twitter verkündet endgültige Entscheidung zu Trump-Account

Washington – Der Sturm auf das Kapitol am 6. Januar brachte das Fass zum Überlaufen. Auf dem Gipfel der amerikanischen Unruhen nach der Wahl von US-Präsident Joe Biden sperrte Twitter den Account von Vorgänger Donald Trump mit über 80 Millionen Abonnenten.

  • Donald Trump seit Anfang Januar bei Twitter gesperrt
  • Twitter äußert sich über Umgang mit Trumps Account
  • Facebook prüft Trump-Sperre mit Gremium

Rund einen Monat später hat das soziale Netzwerk am Mittwoch (10. Februar) offenbar eine dauerhafte Entscheidung über das Konto von Trump getroffen, der auch in den vier Jahren seiner Präsidentschaft bevorzugt über den Kurznachrichtendienst kommuniziert hatte.

Donald Trump: Twitter sieht keine Chance für Rückkehr

Für Donald Trump gibt es auf der Plattform offenbar keinen Weg zurück. „Unsere Regeln sollen dafür sorgen, dass niemand zur Gewalt anstiftet. Wenn jemand das tut, entfernen wir ihn von der Plattform - und unsere Regeln erlauben es Leuten nicht zurückzukommen“, sagte Finanzchef Ned Segal am Mittwoch im TV-Sender CNBC.

Twitter hatte Trump Anfang Januar rund zwei Wochen vor dem Ende seiner Amtszeit gesperrt.

Auslöser war die Erstürmung des US-Kapitols durch seine Anhänger – und dass der Präsident Sympathie für sie bekundete und weiterhin ohne Beleg behauptete, der Sieg bei der Präsidentenwahl sei ihm durch massiven Betrug von Joe Biden gestohlen worden.

Donald Trump: Twitter bleibt hart, Facebook prüft Sperre

Auch bei Facebook ist Donald Trump seitdem gesperrt. Das Online-Netzwerk lässt den Schritt jetzt aber von einem unabhängigen Gremium prüfen, das Entscheidung des Unternehmens kippen kann. Twitter hat kein solches Gremium.

„So wie unsere Regeln funktionieren: Wenn man von der Plattform entfernt wurde, wurde man von der Plattform entfernt – egal, ob man ein Kommentator, ein Finanzchef oder ein früherer oder amtierender Staatsdiener ist“, sagte Segal.

Nach kontroversen Tweets des Präsidenten wurde vom Kurznachrichtendienst immer wieder gefordert, ihn zumindest zeitweise zu sperren. Twitter schreckte bis zur Attacke auf das Kapitol davor zurück und beschränkte sich auf Warnhinweise unter anderem bei falschen Behauptungen über den Ausgang der US-Präsidentenwahl und das Corona-Virus. (bc)

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