Trauer um Schauspiel-Star Von „Trotzkopf“ bis „Tatort“ – Klaus Barner ist tot

Lügen-Präsident als Vorbild Politischer Klimawandel: Trump-Virus vergiftet die Welt

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Will an der Macht bleiben: „GröPaz“ Donald Trump, der sich für den größten US-Präsidenten aller Zeiten hält.  

Washington – Stellen sie sich mal folgendes Szenario vor: Im Herbst 2021 gewinnen die Union oder die Grünen die Bundestagswahl und müssen nur noch ausloten, mit welcher Koalition sie in die nächsten vier Jahre gehen können. Alles klar – oder?

Doch dann meldet sich plötzlich einer der Wahlverlierer – etwa von der AfD – und behauptet rotzfrech: Alles Wahlbetrug, Stimmen wurden gefälscht, wir haben gewonnen. Sie hätten sicher keine Chance, aber das politische Klima wäre erstmal vergiftet.

Donald Trumps Schmutzkampagnen nach der Niederlage

Wie solche Schmutzkampagnen funktionieren, demonstriert Noch-US-Präsident Donald Trump (74) seit seiner Wahlniederlage am 3. November – ein erbärmliches Schauspiel mit einem drittklassigen Schauspieler in der Hauptrolle und einem Heer gewissenloser Komparsen und Claqueuren, die begeistert in die Hände klatschen und außer Rand und Band geraten, wenn ihr „Leader“ Sätze wie „Man kann es niemals akzeptieren, wenn sie stehlen und manipulieren und rauben“ raushaut.

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Donald Trump: Mit Lügen punkten

Gewissenlos nutzt Trump die sozialen Medien, um seine Follower rund um die Uhr mit Lügen und Unterstellungen füttern.

In Sekundenschnelle verbreiten sich die Schmuddel-Botschaften aus der politischen Kloake des Weißen Hauses weltweit – mit nur einem Ziel: Hass und Zwietracht zu säen und die Legitimation eines demokratischen Wahlprozesses ins Lächerliche zu ziehen, ja diesen sogar zu kriminalisieren. 

Donald Trumps Hütchenspieler-Tricks

Faktenchecks helfen da wenig. Wer vom Trump-Virus infiziert ist, will sich nicht eines Besseren belehren lassen oder gar akzeptieren, dass er einem Hochstapler und politischen Hütchenspieler auf den Leim gegangen ist, der keinerlei Beweise für seine kruden Behauptungen hat. 

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Demnächst zieht Joe Biden ins Weiße Haus ein.

Seine Fans leben in einer Welt, in der Verschwörungstheoretiker wie Trump mit Fake News ihnen den Verstand vernebeln. Überall wittern sie „böse Mächte“ in Lauerstellung, die die globale Macht übernehmen wollen.

Donald Trump: Die Saat des Hasses

Und daran dürfte sich leider nichts ändern, wenn der Polit-Honk Trump – ob freiwillig oder nicht – im Januar das Weiße Haus räumen muss. Die Saat des Hasses, die er überall verstreut, wird weiter aufgehen. Denn der selbst ernannte „GröPaz“ (der größte US-Präsident aller Zeiten) wird sich – so ist zu befürchten – weiter als der wahre Sieger feiern.

Als eine Art Schatten-Präsident wird er weiter hetzen und versuchen, seinen Krieg gegen die legitim gewählte neue Regierung immer aufs Neue anzuheizen. Eine schwere Hypothek für den neuen Präsidenten Joe Biden und ein Land, das schon jetzt tief gespalten ist.

Donald Trump ist Vorbild für Populisten auf der ganzen Welt

Und hier wird die ganze Bedrohung deutlich, die von Hasardeuren wie Trump ausgeht – als Vorbild für die Populisten dieser Welt. Denn längst sind sie auch bei uns und in anderen Ländern auf den Straßen und in den sozialen Medien unterwegs – von den „Querdenkern“, die gegen die Corona-Schutzmaßnahmen mobil machen, über die Verschwörungsfantasten, stramme Nationalisten, bis hin zu die „Reichsbürgern“, Rechtsextremisten, Antisemiten und Rassisten, die unser demokratisches System infrage stellen und in Extremfällen auch nicht vor Gewalt gegen seine Repräsentanten zurückschrecken.

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Bei einer Anti-Corona-Demo in Berlin verglichen Demonstranten Nazi-Verbrecher Hitler mit Kanzlerin Angela Merkel.

Es sind nicht nur die vielen Demos der Wirrköpfe, die einen erschaudern lassen, sondern auch die völkischen Parolen und Symbole, mit denen etwa mit Hinweis auf die Meinungsfreiheit die Corona-Schutzmaßnahmen mit der Judenverfolgung in der Zeit der Nazi-Barbarei gleichgesetzt werden – eine widerwärtige posthume Verhöhnung der Millionen Opfer.

Donald Trump: Ein explosives Gemisch

Das Gemisch von Unbelehrbaren und Fanatikern, die eine andere Republik und Andersdenkende unterjochen wollen oder sich gar nach einem neuen Führer sehnen, bleibt explosiv.

Männer wie Trump liefern ihnen die Gebrauchsanweisung frei Haus, mit der sich Menschen manipulieren und aufhetzen lassen könnten. Sie sind und bleiben gefährlich – vor allem, weil der Pestgestank, den sie verbreiten, nicht über Nacht verschwindet, wenn einer von ihnen doch mal gehen muss.

Trump: Die Gespenster der Vergangenheit

Vielleicht sollten wir uns alle hin und wieder daran erinnern, wie Hitler an die Macht gekommen ist – nach einer demokratischen Wahl.

Den Boden für die letztliche „Machtergreifung“ aber haben vor allem Lügen, Terror auf den Straßen, ein Wegschauen der Behörden, der Justiz und von Millionen Deutschen, übelste rassistische Propaganda, die Diffamierung der politischen Gegner bis hin zu Morden an demokratischen, als Verräter denunzierten Politikern der Weimarer Republik bereitet.

Wehrhafte Demokratie

Soweit sind wir heute noch nicht. Doch die Exzesse, die schon jetzt verstärkt zu beobachten sind, sollten uns allen eine Warnung und Mahnung zugleich sein: Demokratien werden nur überleben, wenn sie sich wehrhaft zeigen – ohne Wenn und Aber. Und nicht nur in den Parlamenten.

Erosion in vielen Ländern

Wie schnell einst gefestigte Demokratien im Laufe der Jahre langsam aber sicher zur Beute selbstherrlicher Populisten werden können, in denen rechtsstaatliche Maximen peu à peu einkassiert werden, demonstrieren auf erschreckende Weise etwa Recep Tayyip Erdogan in der Türkei, Viktor Orbán in Ungarn, Jair Bolsonaro in Brasilien oder Jarosław Kaczyński in Polen.

Politischer Klimawandel bedroht uns

Wir reden viel und zurecht über den Klimawandel. Doch es ist nicht nur die Erderwärmung oder der massive Ausstoß von Kohlenmonoxid, die die Lebensgrundlagen auf unseren Planeten bedrohen und uns mahnen, endlich aktiv zu werden.

Sorgen machen sollte uns auch der schleichende politische Klimawandel, der in vielen Ländern bereits eine existenzielle Gefahr darstellt – und das nicht nur in den autoritär regierten Staaten.  

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