Ärger in der CDU AKK kontert Merz-Kritik: „Viel zu viele Verschwörungstheorien“

Friedrich Merz

Friedrich Merz (hier auf einem Foto vom 24. August 2020) will Nachfolger von Annegret Kramp-Karrenbauer werden.

Berlin – Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat der Kritik ihres Parteikollegen Friedrich Merz widersprochen, dass die Verschiebung des CDU-Parteitags ein Manöver gewesen sei, um ihn als Vorsitzenden zu verhindern.

„Ich kenne niemanden, der das will“, sagte sie am Freitag bei RTL/NTV. „Für meinen Geschmack gibt es zur Zeit überhaupt viel zu viele Verschwörungstheorien, die in Deutschland unterwegs sind.“

CDU-Parteitag verschoben: AKK kontert Kritik von Friedrich Merz

Die Entscheidung, den Parteitag zu verschieben, sei keinem leicht gefallen. Nachdem Merz diese Äußerungen getätigt habe, „haben mich danach viele Reaktionen von Mitgliedern des Bundesvorstands erreicht – im Übrigen auch Anhänger von Friedrich Merz – die sich schon in ihrer Ehre auch gekränkt gefühlt haben, dass man ihnen so etwas unterstellt.“

Alles zum Thema RTL

Der Bundesvorstand hatte wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus eine Verschiebung des Parteitags beschlossen, der zuletzt für den 4. Dezember geplant war. Merz hielt daraufhin Teilen des „Parteiestablishments“ vor, ihn verhindern zu wollen. Die Absage sei „der letzte Teil der Aktion ‚Merz verhindern‘“ in der CDU.

Merz strebt wie Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet und der Außenpolitiker Norbert Röttgen die Nachfolge Kramp-Karrenbauers an, die nicht wieder kandidiert. (dpa, so)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.