Befürchtungen wahr geworden Bombe im Kölner Süden aufgegraben

Szene irritiert Merkel unterläuft bei Start von G7-Gipfel peinlicher Fauxpas

Merkel Ankunft in Newquay

Angela Merkel kommt am 11. Juni 2021 in Newquay bei ihrem letzten G7-Gipfel an.

Newquay – So viel Urlaubsstimmung gab es selten auf der internationalen Bühne: Vor der malerischen Kulisse der südwestenglischen Urlaubsregion Cornwall haben sich am Freitag (11. Juni 2021) erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie die Staats- und Regierungschefs der G7 persönlich getroffen. Bei so entspannter Atmosphäre unterlief Bundeskanzlerin Angela Merkel gleich zu Beginn ein echter Fauxpas.

  • G7-Gipfel: Angela Merkel unterläuft Fauxpas
  • G7-Gipfel: Regierungschefs beraten über wichtige internationale Themen
  • Treffen steht im Zeichen der Corona-Pandemie

Als die Kanzlerin im britischen Newquay aus dem Flugzeug stieg, griff sie wie selbstverständlich nach der Hand ihres Gegenübers (siehe Video nach diesem Absatz). Ein fester Händedruck zur Begrüßung – so wie man es kennt… oder besser: kannte...

Denn seit Beginn der Corona-Pandemie wird überall aus Hygieneschutzgründen auf das Händeschütteln verzichtet. Nach eineinhalb Jahren Corona wirkt die Szene auf Beobachter inzwischen gar befremdlich.

Der Begriff AHAL-Regeln (oder auch AHA+L+A) dürfte inzwischen jedem ein Begriff sein. A steht für Abstand, H für Hygiene, A für Alltag mit Maske und L für Lüften. Das dritte A bezieht sich auf die Corona-Warn-App.

Und so dauerte es nur Augenblicke, bis Angela Merkel auf ihr Missgeschick hingewiesen wurde. Die Bundeskanzlerin reagierte prompt, verzichtete sofort auf weitere Händedrücke.

Und auch im weiteren Verlauf des Tages blieb sie vorbildlich auf Abstand. Fotos von der Begrüßung des britischen Premierministers Boris Johnson zeigen die Regierungschefs beim lockeren Ellbogen-Check.

Merkel und Johnson Begrüßung

So geht's richtig: Angela Merkel und Boris Johnson begrüßen sich am 11. Juni 2021 in Cornwall per Ellbogen-Check.

G7 treffen sich im englischen Cornwall: Großes Thema ist Corona-Pandemie

Die G7-Gruppe westlicher Wirtschaftsmächte setzt ihren Gipfel im englischen Cornwall am Samstag mit Beratungen über Wirtschaftsfragen, Gesundheit und Außenpolitik fort. Dabei dürfte das zentrale Thema die Pandemiebekämpfung sein. Die G7 will den ärmeren Ländern zusammen eine Milliarde Impfdosen spenden, um den Kampf gegen die Pandemie voranzutreiben.

Außerdem dürfte es um die Frage gehen, ob der Patentschutz für Impfstoffe ausgesetzt werden soll, um die Impfstoffproduktion in Entwicklungsländern zu fördern. Die US-Regierung hatte die Diskussion darüber angestoßen. Bundeskanzlerin Angela Merkel stemmt sich gegen den Vorschlag.

Der G7 gehören neben den USA, Großbritannien und Deutschland Frankreich, Italien, Japan und Kanada an. Als Gastländer sind ab Samstagnachmittag auch Australien, Südkorea, Südafrika und Indien dabei. Die indische Delegation nimmt wegen der angespannten Pandemielage im Land nur virtuell teil.

Es ist der erste G7-Gipfel mit dem neuen US-Präsidenten Joe Biden und der letzte mit Merkel. Am Sonntag sollen die Beratungen mit einer Abschlusserklärung enden. (so, afp, dpa)

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