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Corona-Folgen im Weihnachtsgeschäft Darum werden Tannenbäume diesmal wohl teurer

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Der Preis für Tannenbäume droht in diesem Jahr deutlich anzusteigen. Unser Symbolfoto vom 4. Dezember 2019 zeigt einen Weihnachtsbaum-Verkauf  in Berlin.

Bühl – Weihnachtsbäume werden in diesem Jahr wahrscheinlich teurer. Grund sind nach Angaben des Bundesverbands der Weihnachtsbaumerzeuger höhere Kosten wegen der Coronavirus-Pandemie.

Für die beliebten Nordmanntannen dürften bei bester Qualität zwischen 20 und 27 Euro pro Meter fällig werden, sagte Geschäftsführer Martin Rometsch der Deutschen Presse-Agentur.

Weihnachtsbäume werden wegen Corona-Folgen deutlich teurer

Im vergangenen Jahr hatte die Preisspanne 18 bis 23 Euro betragen. Die Händler müssten Hygienekonzepte erstellen, mehr Platz vorhalten und möglicherweise mehr Personal einsetzen. Die Zusatzkosten werden in Teilen auf die Baumpreise aufgerechnet.

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In großen Städten seien die Preise in der Regel höher als auf dem Land. Für Blautannen rechnet Rometsch mit 12 bis 16 Euro und für Fichten mit 9 und 12 Euro je Meter.

Der Marktanteil der Nordmanntanne, die wegen ihrer weichen und festsitzenden Nadeln bevorzugt wird, beträgt 75 bis 80 Prozent. Genug Angebot sei vorhanden. „Wir haben gute Qualitäten“, sagte Rometsch.

Tannenbäume: Erzeuger wegen abgesagter Weihnachtsmärkte unter Druck

Der Geschäftsführer hofft auf einen stabilen Absatz von 20 bis 22 Millionen Weihnachtsbäumen in diesem Jahr in Deutschland. Die Branche sei aber verunsichert. Es sei damit zu rechnen, dass Dekobäume zum Beispiel wegen abgesagter Weihnachtsmärkte weniger nachgefragt würden.

„Die Befürchtung ist, dass im gewerblichen Bereich und im öffentlichen Raum weniger stattfindet.“ Die Hoffnung sei dagegen, dass die Menschen es sich in der Krise zu Hause besonders gemütlich machen wollten – und daher eher als sonst einen Baum kauften. „Die Angst, dass alles noch stärker eskaliert, ist da“, sagte Rometsch.

Ebenfalls große Sorgen bereite vielen Betrieben die afrikanische Schweinepest. Wo Sperrbezirke eingerichtet werden, können Erzeuger nach Rometschs Angaben ihre Weihnachtsbäume nicht mehr vermarkten. „Wenn sich ein Betrieb im Sperrbezirk befindet, bleibt er auf seinen Bäumen sitzen.“ Es dürfen keine Produkte hinausgebracht werden. (dpa)

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