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Studie deckt Erschreckendes auf So sehr schadet der Weltraum dem menschlichen Körper

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Raumfahrtmissionen beanspruchen den menschlichen Körper extrem. Auf dem Foto ist die amerikanische Astronautin Christina Koch bei einem Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation (ISS) im Oktober 2019 zu sehen.

Calgary – Astronauten leiden an Knochenschwund – das war schon bekannt. Nun haben kanadische Wissenschaftler jedoch in einer Studie untersucht, wie sehr die Zeit im All den Körper wirklich mitnehmen kann – und die Ergebnisse waren erschreckend.

  • Studie untersucht Knochenschwund bei Astronauten
  • Das All zieht den Körper härter in Mitleidenschaft als angenommen
  • Weitere Forschungen sollen Langzeitauswirkungen zeigen

Für die Studie wurden 17 Astronauten von der Universität in Calgary untersucht, die durchschnittlich 170 Tage im Weltraum waren.

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Die Knochen der Arme und Beine wurden dabei per Computer-Tomografie hinsichtlich ihrer Mikroarchitektur, Dichte und Stärke vermessen. So sollte herausgefunden werden, welchen Einfluss Schwerelosigkeit auf Dauer auf die Knochen hat.

Knochenschwund bei Astronauten ist nicht zu verhindern

Die Studie beweist, dass Astronauten, die vor allem vor ihrer Raumfahrtmission stark trainiert hatten, ihren Trainingsaufwand während des Aufenthalts im All immer weiter reduzierten. Das führte vor allem in den Beinen zu einem merklichen Knochenschwund.

Bei Astronauten, die das Training jedoch während des Fluges immer weiter erhöhten, konnte ein geringerer Knochenschwund festgestellt werden. Grundsätzlich erhöht sich der Knochenschwund im Laufe der Mission und stabilisiert sich auch in den ersten sieben Monaten des Aufenthalts in der Schwerelosigkeit nicht.

Kanadische Studie: Sechs Monate im All so schlimm wie 20 Jahre auf der Erde

Der Knochenschwund erhöht sich, jedoch in welchem Ausmaß? Laut der Studie sei ein sechsmonatiger Aufenthalt im All für den Knochenabbau genauso schlimm, wie 20 Jahre auf der Erde. Wenn also ein 40-jähriger Astronaut nach einer Sechs-Monats-Mission zurückkehrt, hat er das Skelett einer ungefähr 60 Jahre alten Person.

Wie sich der Weltraum und die Schwerelosigkeit auf lange Sicht auf den Knochenverlust im Körper ausüben, ist noch nicht bekannt, da es dazu bisher nur wenige Forschungen gibt.

Nach Angaben Steven Boyds, Professor der Universität von Calgary, müssen zukünftige Forschungen untersuchen, ob sich Knochen erholen können und ob die Veränderungen in der Knochenmikroarchitektur dauerhaft sind. (nb)

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