Kleine Gemeinde in Aufruhr Polizei rückt aus – Swingerparty findet jähes Ende

Röttenbach – Eine kleine Gemeinde im mittelfränkischen Erlangen-Höchstadt kommt derzeit nicht zur Ruhe. Seit längerem tobt ein Streit über einen geplanten Swingerclub in dem beschaulichen Örtchen. Jetzt musste sogar die Polizei eingreifen.

Swingerparty fliegt auf

Obwohl der Treff aktuell noch keine Betriebserlaubnis hat, stieg in dem Club am vergangenen Samstag eine als Privatparty deklarierte Feier. Der erotischen Sause wurde aber schon am frühen Abend ein jähes Ende gesetzt.

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Gegen 20 Uhr unterbrach die Polizei das bunte Treiben und schickte alle anwesenden Gäste nach Hause. „Es ist abgebrochen worden, bevor es richtig begonnen hat“, gab ein Polizeisprecher am Montag bekannt.

Swingerclub-Betreiber ist kein Unbekannter

Den Veranstalter erwartet nun eine Anzeige, schließlich habe es sich bei der Party um eine genehmigungsbedürftige Veranstaltung gehandelt. Ein Gewerbe hat er auch nicht angemeldet. Zudem sollen die Swinger Eintritt bezahlt haben, weswegen das erotische Treffen nicht als Privatparty gewertet werden kann.

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Der Betreiber des Treffs ist in der Swingerclubszene durchaus bekannt. Im nur wenige Kilometer entfernten Lauf an der Pregnitz unterhielt er bereits einen Swingerclub.

Röttenbach: Anwohner wehren sich

Die Anwohner in Röttenbach wehren sich aber entschieden gegen die Eröffnung eines Swingerclubs (Coronavirus legt ersten Swingerclub in NRW lahm – hier lesen Sie mehr) in ihrer Gemeinde. Sie verweisen bei der Diskussion vor allem auf den Immobilienwert und die Schutzbedürftigkeit der Kinder. Aktuell ist allerdings noch keine Lösung in Sicht und der Streit dauert weiter an.

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