Ausflug endet böse Brite will Pokémon Go spielen – und muss saftige Strafe zahlen

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Wegen seines Ausflugs zum Pokémon-Go-Spielen musste ein Brite ein hohes Bußgeld zahlen. Unser Foto zeigt Jugendliche beim Pokémon-Go-Spielen im August 2016 in Stuttgart. 

Bedworth  – Ein ahnungsloser Ausflug mit bösem Ende: Ein Brite bekam von der Polizei ein hohes Bußgeld verhängt. Der Mann war losgefahren, um auf seinem Smartphone die Augmented-Reality-App Pokémon Go zu spielen. 

Wie die „BBC“ berichtet, verließ der Brite für sein Pokémon-Go-Spiel seine Heimatstadt Bedworth. Mit dem Auto fuhr er 22 Kilometer weiter in die Stadt Kenilworth. Dort wollte er nach frei laufenden Pokémon suchen. 

Pokémon Go: Ausflug endet mit hohem Bußgeld

Das Problem: In Großbritannien gelten aktuell strenge Corona-Maßnahmen. Bewohner dürfen auch in  den Städten Bedworth und Kenilworth ihre Wohnhäuser nur mit der Vorlage eines triftigen Grundes verlassen. 

Als die Polizei den jungen Mann anhielt und erfuhr, dass er Pokémon Go spielte, hielten die Beamten dies offenbar nicht für einen triftigen Grund, sein Haus zu verlassen. Der enttäuschte Gamer musste umgerechnet 224 Euro bezahlen, da er die Corona-Regeln verletzt hatte. 

„Jeder muss seinen Teil dazu beitragen, dass die Ausbreitung des Virus gestoppt wird“, erklärte eine Sprecherin der Polizei nach dem Vorfall. Das Spielen von Pokémon Go gehört offenbar nicht dazu. 

Pokémon-Go-Spieler verletzt Lockdown-Regeln

„Wir würden die Menschen gerne daran erinnern, dass sie ihre Wohnungen nicht verlassen sollen, es sei denn sie haben einen triftigen Grund“, so die Polizeisprecherin weiter. 

Pokémon ist ein japanisches Smartphone-Spiel, das mit einer „erweiterten Realität“ arbeitet – und somit Elemente aus dem realen und solche aus dem virtuellen Raum miteinander verknüpft.

User haben unter anderem die Aufgabe, frei herumlaufende Pokémon zu fangen, die sich in „echten“ Plätzen befinden. Um das Spiel zu spielen, müssen Nutzer dafür verschiedene Orte in ihrer echten Umgebung besuchen und dort wilde Pokémon aufspüren.

Das Spiel erlebte im Sommer 2016 mit seinem Start seinen ersten großen Hype und wurde seitdem weltweit mehr als eine Milliarde mal heruntergeladen. (ta)

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