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Cosa Nostra Mafia-Boss beißt Gefängniswärter Finger ab – und verschluckt ihn

Gefängnis Rom

Der Cosa Nostra-Boss saß seit neun Jahren im Gefängnis von Rebibbia (unser Archivfoto zeigt ein Gefängnis in Rom).

Rom – Ein sizilianischer Mafiaboss soll einem Zeitungsbericht zufolge bei einer Kontrolle seiner Gefängniszelle einem Wachmann den kleinen Finger abgebissen und verschluckt haben.

Giuseppe Fanara sei im Juni 2020 mit insgesamt sieben Polizisten aneinandergeraten, als diese seine Zelle in der Haftanstalt von Rebibbia, einem Stadtteil von Rom, untersuchen wollten, berichtete die Zeitung „Il Messagero“.

Während des Kampfs habe er einem der Polizisten erst einen Faustschlag ins Gesichts versetzt und ihm dann den kleinen Finger der rechten Hand abgebissen. Da der Finger später unauffindbar blieb, geht die Staatsanwaltschaft demnach davon aus, dass Fanara ihn verschluckt hat.

Giuseppe Fanara geht auf die anderen Beamten los

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Dem Bericht zufolge warf sich der 60-Jährige anschließend mit einem Besenstiel bewaffnet auf die anderen Beamten. Dabei drohte er, „ihnen wie Schweinen die Gurgel zu durchtrennen“.

Fanara sei überwältigt und ins Hochsicherheitsgefängnis nach Sardinien verlegt worden. Der Cosa Nostra-Boss saß seit neun Jahren im Gefängnis von Rebibbia. Er war wegen fünffachen Mordes zu einer mehrfachen lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt worden. (afp)

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