Ominöse Greta-ZöpfeAutofahrer muss Bußgeld für vermeintliche Satire zahlen

Neuer Inhalt

Greta Thunberg wird Opfer einer ominösen Satire-Aktion. Unser Symbolfoto wurde 2019 in Berlin aufgenommen.

Mittenwald – Heraushängende Haarzöpfe aus einem Kofferraum haben die Aufmerksamkeit von Passanten in Oberbayern und Tirol erregt. Diese alarmierten die Polizei, die daraufhin eine Großfahndung veranlasste. Passiert ist das Ganze am 15. Juni.

Greta-Satire sorgt für Großfahndung in Bayern

Es handelte sich zum Glück nicht um die Zöpfe eines Entführungsopfers, sondern um einen schlechten Scherz. Das teilte die Polizei Oberbayern Süd mit.

Der Fahrer des Wagens habe eine Perücke bewusst auf diese Weise an seinem Auto montiert – laut eigenen Aussagen des 52-Jährigen habe es sich dabei um „Satire“ gehandelt. Zudem hatte er an seinem Mercedes einen Aufkleber mit der Aufschrift „Greta??? Nie gesehen...“ angebracht.

Alles zum Thema Polizeimeldungen

1
/
4

Hohe Rechnung für schlechten Scherz

Dieser vermeintliche Spaß wurde für den Mann nun teuer: Er erhielt von der Polizei eine saftige Rechnung in Höhe von 1283,40 Euro.

Hier lesen Sie mehr: Woher kommt Corona? Greta Thunberg gibt Antwort auf entscheidende Frage 

Zwar handele es sich laut Angaben der oberbayerischen Polizei nicht um ein Verbrechen, jedoch habe der Mann bewusst eine Gefahr vorgetäuscht.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt der externen Plattform Apester, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte der externen Plattform Apester angezeigt werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Hinzu kommt, dass es sich bei dem Autofahrer um einen Wiederholungstäter handelt: Bereits drei Wochen zuvor sei in der Oberpfalz aus dem gleichen Grund nach ihm und seinem Wagen gefahndet worden. (dpa/CT)