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Johnson macht Geld locker Kampf gegen Corona: Dicke Briten sollen abspecken

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Der britische Premierminister Boris Johnson, hier bei einem Besuch des „Tollgate Medical Centre“ im Osten Londons am 24. Juli, will die Abspeck-Kampagne unterstützen. 

London – Die Briten sind zu fett! Allein in England leiden fast 63 Prozent der Erwachsenen an Übergewicht, wie aus einem Bericht der britischen Gesundheitsbehörden hervorgeht.

Daher wll die britische Regierung jetzt mit einer großen Kampagne die vielen übergewichtigen Briten zum Abnehmen in der Corona-Krise animieren.

Zu viele Kilos steigern das Sterberisiko bei Covid-19

Zu viele Kilos können viele Erkrankungen fördern. Auch das Sterberisiko bei einer Covid-19-Lungenerkrankung steigt Untersuchungen zufolge an. Wissenschaftler rechnen im Herbst mit einer zweiten Infektionswelle in Großbritannien.

Premierminister Boris Johnson wolle die Kampagne mit etwa zehn Millionen Pfund (etwa elf Millionen Euro) unterstützen, berichtete am Samstag die Zeitung „The Guardian“.

TV-Werbung für Junk-Food nur noch spät abends

So müsse zum Beispiel auf Weinflaschen und Bierdosen künftig der Kaloriengehalt des Getränks verzeichnet sein. Werbung für Junkfood im Fernsehen soll erst spät abends erlaubt sein. Die Kampagne soll am Montag verkündet werden.

„Gewicht zu verlieren, ist einer der Wege, sein Risiko zu minimieren“, sagte Johnson kürzlich beim Besuch in einem Krankenhaus. Der übergewichtige Regierungschef war selbst an Covid-19 erkrankt und hatte im April auf einer Intensivstation um sein Leben gekämpft. Er habe einige Kilogramm abgenommen, berichtete Johnson.

Je höher der BMI, desto häufiger schwere Covid-19-Verläufe

Experten sehen - neben anderen Faktoren wie Alter - auch einen Zusammenhang zwischen dem Body-Mass-Index (BMI) und der Covid-19-Komplikationsrate. Je höher der BMI ist, desto häufiger treten Forschern zufolge auch schwere Covid-19-Verläufe auf und desto häufiger sterben die betroffenen Patienten. 

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