Abo

+++ Live +++ 1. FC Köln im Ticker VAR kassiert Bremen-Tor wieder ein

+++ Live +++ 1. FC Köln im Ticker VAR kassiert Bremen-Tor wieder ein

Böses ErwachenMann will Wohnung verkaufen und findet Fremde darin vor

Lächelnde Frau in schwarzem Blazer hält einen Wohnungsschlüssel in die Kamera

Symbolbild: Lächelnde Frau im Anzug übergibt Wohnungsschlüssel.

Ein Immobilienverkauf in Frankreich wurde für den Eigentümer Jérôme Vaudour zum Albtraum. Als er potenziellen Käufern eine Wohnung zeigen wollte, stellte er fest, dass diese illegal besetzt war. Trotz klarer Rechtslage erweist sich die Situation als kompliziert.

Jérôme Vaudour erlebte eine böse Überraschung, als er seine Immobilie in der französischen Stadt Thouars Kaufinteressenten präsentieren wollte. Eine seiner Wohnungen war illegal von einem Hausbesetzer bewohnt. Da der Eigentümer mehrere hundert Kilometer entfernt wohnt, wurde er erst durch seinen Mieter aus dem Obergeschoss über die Besetzung informiert.

Bei der Besichtigung fand Vaudour die Wohnung voll ausgestattet vor, inklusive Wasser und Strom. Der illegale Bewohner sicherte zunächst zu, das Gebäude bis zum 16. November zu verlassen, weigerte sich dann aber und tauschte sogar die Schlösser aus. Das berichtet „FOCUS online“.

Behörden sind die Hände gebunden

Erschwerend kommt hinzu, dass die Wohnung laut der französischen Zeitung „Le Courrier de l'ouest“ aufgrund ihrer schlechten Energieeffizienzklasse „G“ gar nicht hätte genutzt werden dürfen. Der Bürgermeister von Thouars zeigte sich zwar verständnisvoll, betonte jedoch, dass er keine rechtlichen Schritte einleiten könne, da dies der Präfektur und der Justiz obliege.

Der Eigentümer versuchte, die Räumung über eine Anzeige bei der Polizei zu erwirken, doch diese bleibt ohne eine gerichtliche Anordnung machtlos. Obwohl ein 2023 in Kraft getretenes Gesetz, das sogenannte Kasbarian-Gesetz, schnellere Räumungen ermöglichen soll, hat Vaudour bisher keine klare Lösung in Aussicht. Er warnt zudem vor möglichen Risiken wie Unfällen oder Bränden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.