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Trotz Sperrstunde Berliner Club kassiert halbe Million Corona-Hilfe und schmeißt Party

Disko_Symbolfoto_Club

Menschen feiern am 28. August 2016 auf dem RAW-Gelände in Berlin im Club Cassiopeia. Der Club „The Pearl“ in Berlin hat zu Halloween eine große Party geschmissen. Die Polizei griff ein. 

Berlin – Ein letztes Mal vor dem Teil-Lockdown feiern und Gas geben. Das hatten sich wohl auch die Betreiber des Berliner Club „The Pearl“ gedacht.

Doch der Plan ging ordentlich nach hinten los. In der Nacht auf Sonntag musste in den Club an der Fasanenstraße offenbar eine Einsatzhundertschaft der Polizei anrücken, um eine Riesen-Party aufzulösen. Die „B.Z.“ berichtete mit Berufung auf einen Polizeisprecher.

Berliner Club feiert mit Corona-Hilfe riesige Halloween-Party

Auf Facebook wurde das Event am Freitagnachmittag mit „Doors open 9 pm – open end“ angekündigt. Alkohol gebe es aber nur bis 23 Uhr. Dort beginnt in Berlin dann eigentlich auch die Sperrstunde, der Club hatte allerdings eine Ausnahmegenehmigung erhalten bis 24 Uhr zu öffnen - von „open end“ war allerdings in keiner Weise die Rede.

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Kurz darauf sagte der Club das Event am Samstagabend auf Facebook dann wieder ab. Doch scheinbar nur dort. Denn laut den Berichten der „B.Z.“ mussten 100 Gäste nach Mitternacht die Location auf Anordnung verlassen. Bis dahin wurde trotz offizieller Absage ausgelassen gefeiert.

Berliner Club erhielt 500.000 Euro Corona-Hilfe

Die Betreiber haben zudem eine Klage gegen die Infektionsschutzverordnung eingereicht – also gegen die Schließung der Bars. Dabei hatte der Club erst kürzlich Corona-Soforthilfen in Höhe von einer halben Million Euro erhalten.

Das „The Pearl“ erhielt damit deutlich mehr Unterstützung vom Staat als andere Bars. Im Schnitt bekamen die Betreiber nämlich nur 85.620 Euro. Die Soforthilfen seien aber wirtschaftlich notwendig für „The Pearl“, so der Sprecher der Kulturverwaltung.

Nur ein anderes Unternehmen – das Tempodrom in Kreuzberg – erhielt ebenfalls die halbe Million Euro Hilfe. (mei)

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