Weltkriegsbombe in Wuppertal entdeckt Mehrere Wahllokale betroffen, Stadt gibt Entwarnung 

Auf unserem Symbolfoto stehen Polizeiautos in einem abgeriegelten Bereich der Friedensallee in Hamburg-Ottensen während einer Bombenentschärfung.

Auf unserem Symbolfoto stehen Polizeiautos in einem abgeriegelten Bereich der Friedensallee in Hamburg-Ottensen während einer Bombenentschärfung.

Chaos am Wahlsonntag. In Wuppertal wurde am Sonntag eine Weltkriegsbombe gefunden. Da mehrere Wahllokale in dem Umkreis liegen, hat die Stadt ihre Bürger gewarnt. 

Wuppertal. Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe in Wuppertal waren Bewohner eines Wohnviertels aufgerufen worden, vorerst nicht zur Wahl zu gehen. Im Radius von 500 Metern um die Bombe gab es fünf Wahllokale, sagte eine Sprecherin der Stadt Wuppertal am Sonntagmorgen. Die Wahlberechtigten waren vorübergehend angehalten, in ihren Wohnungen zu bleiben und sich nicht auf den Weg zu machen.

Um kurz nach 12 Uhr gab es dann die Entwarnung: Die Bombe ist entschärft, alle Sicherheitsvorkehrungen wurden wieder aufgehoben. Jeder, der wählen wolle, könne dies in den Wahllokalen noch bis 18 Uhr tun, sagte die Stadtsprecherin.

Wuppertal: Weltkriegsbombe beeinträchtigte Wahllokale 

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„Es gibt keine zeitliche Bedrängnis.“ Geschlossen waren die Wahllokale allerdings nicht - wer trotz des Appells zum Drinnenbleiben ins Wahllokal gegangen war, konnte seine Stimme abgeben - die Wahlvorstände waren vor Ort.

Am Samstagabend war die Bombe unweit der Wupper gefunden worden, in der Nacht zum Sonntag wurden die umliegenden Häuser in einem 250-Meter-Radius evakuiert. In dieser Zone wohnten etwa 1500 Menschen. 400 von ihnen kamen in eine Sammelunterkunft, der Rest kam bei Freunden oder Verwandten unter oder war nicht zu Hause.

Wie bei Bombenentschärfungen üblich, gab es noch einen zweiten Radius von 500 Metern, in dem die Menschen in ihren Wohnungen bleiben sollten. In dem zweiten Radius lagen die Wahllokale. (dpa)

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