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Attacke in Wuppertal Bonobo-Affen beißen ältesten Artgenossen tot

Birogu

Bonobo-Affen im Wuppertaler Zoo haben einen Artgenossen schwer verletzt. Birogu musste eingeschläfert werden.

Wuppertal  – Traurige Nachrichten für alle Tierliebhaber: Die Bonobo-Affen im Wuppertaler Zoo haben einen ihrer Gruppenältesten so schwer verletzt, dass er eingeschläfert werden musste. Das hat der Zoo am Freitag, 15. Januar, mitgeteilt.

  • Die Bonobo-Affen aus dem Wuppertaler Zoo haben den ältesten Artgenossen Birogu totgebissen
  • Der Affe wurde 31 Jahre alt
  • Bei den Bonobos handele es sich um eine stark bedrohte Menschenaffenart

Bonobo Birogou sei 31 Jahre alt geworden, heißt es in der Mitteilung.

Bonobo Affe im Wuppertaler Zoo: Schwere innere Verletzungen nach Angriff

Bei einer Operation unter Narkose war festgestellt worden, dass der Affe durch Bisse seiner Artgenossen so schwere innere Verletzungen davongetragen hatte, dass er nicht mehr zu retten war.

Beißereien seien bei den Bonobos arttypisch. Auf diese Weise erkämpften sich etwa dominante Weibchen ihre Stellung gegenüber den Männchen.

Bonobo-Affen aus Wuppertaler Zoo sorgten vor zwei Jahren für Schlagzeilen

Die Wuppertaler Bonobos hatten erst 2018 für Schlagzeilen gesorgt, weil sie ihren Artgenossen Bili mehrfach angegriffen und sogar verstümmelt hatten. Das Leiden des blutig gebissenen Bili, damals Neuankömmling aus Frankfurt, hatte viel Mitleid erregt: Tierschützer demonstrierten vor dem Zoo für ihn.

Zehntausende unterzeichneten im Internet eine Petition für seine Rettung. Bei den Bonobos handelt es sich um eine stark bedrohte Menschenaffenart. Der Zoo verteidigt ihre Haltung: Mit ihrer Zucht werde zum Erhalt der Art beigetragen. (dpa)