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Chaos in NRW Staus und Unfälle – ein Umstand wird Autofahrern zum Verhängnis

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Der mit Sommerreifen ausgerüstete Kombi schleuderte am Mittwochmorgen auf der B64 nahe Altenbeken bei Schneematsch in die Leitplanken. 

Hagen/Siegen – Der plötzliche Wintereinbruch mit Schnee, Glätte und Frost hat NRW auch weiterhin im Griff. Am Mittwochmorgen (7. April) kam es auf den Autobahnen zu langen Staus und zahlreichen Unfällen wegen der widrigen Straßenverhältnisse.

  • Wetter in NRW: Winter macht Autofahrern zu schaffen
  • Staus und Unfälle auf glatten Autobahnen: 
  • Allein 30 Kilometer Stau auf der A45 zwischen Hagen und Gießen 

Besonders von Verkehrsstörungen betroffen war wieder einmal die A45, die „Sauerlandlinie“.

Wetter in NRW: 30 Kilometer Stau wegen Schnee und Glätte auf A45

Alles zum Thema Deutscher Wetterdienst

Zwischen Hagen und Gießen staute sich der Verkehr auf der Autobahn 45 am späten Dienstagabend – der Stau dauerte bis in die frühen Morgenstunden des Mittwoch und war zuletzt 30 Kilometer lang.

Am Mittwoch gegen 9 Uhr stockte der Verkehr auf der A45 zwischen Haiger/Burbach und Siegen-Süd immer noch auf rund fünf Kilometern.

Wintereinbruch in NRW: Brücken dicht, viele Unfälle mit Verletzten

Laut Verkehrshinweis des WDR seien in Duisburg am Mittwochmorgen mehrere Brücken gesperrt worden. 

In Datteln (Kreis Recklinghausen) rutschte ein Lkw in einen Graben, im Kreis Warendorf stellte sich auf der B475 bei Enningerloh ein Lkw quer, dessen Bergung rund eine Stunde dauerte.

Unfälle in fast jedem NRW-Landkreis – viele Autofahrer mit Sommerreifen

Wegen der widrigen Straßenverhältnisse kam es in der Nacht zum und am Mittwoch in fast allen NRW-Landkreisen zu Unfällen. In Hagen wurden zwei Menschen verletzt, als ein VW Golf auf glatter Straße in den Gegenverkehr rutschte.

Am Mittwochmorgen geriet ein Autofahrer im Berufsverkehr auf der B64 zwischen Altenbeken-Schwaney und Paderborn-Neuenbeken beim Überholen ins Schleudern und kollidierte mit den Leitplanken.

Unfallfahrer in Altenbeken war mit Sommerreifen unterwegs

Der 32-jährige Fahrer gab an, die Winterreifen letzte Woche gegen Sommerreifen getauscht zu haben. Jetzt muss er mit einem Bußgeldbescheid über 120 Euro plus Gebühren und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Der Wechsel von Winter- auf Sommerreifen, der traditionell um die Osterzeit erfolgt, wurde vielen Autofahrer zum Verhängnis.

Auf den glatten Straßen „packen“ Sommerreifen nicht so gut wie die Winterpneus, das Auto gerät beim Bremsen wesentlich schneller ins Rutschen und der Bremsweg wird länger.

Portugiesischer Lkw verliert Schneekette im Kreis Paderborn

Auf der L755 bei Altenbeken blieb laut Polizeiangaben ein portugiesischer Lastwagen liegen, nachdem er eine Schneekette verloren hatte. Der Wagen konnte in eine Haltebucht manövriert werden. 

Wetterdienst malt düsteres Bild für NRW und warnt vor Gefahrenwetter

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigte zuerst Schnee, dann vereinzelte Gewitter an – der Mittwoch in Nordrhein-Westfalen wird eher ungemütlich. Im Flachland müssen sich die Menschen am Nachmittag auf Regen- oder Graupelschauer einstellen.

Der DWD warnt zudem vor Glätte und einzelnen Sturmböen in den Gipfellagen. Die Höchstwerte liegen zwischen fünf und acht Grad, im Bergland um zwei Grad.

Deutscher Wetterdienst macht wenig Hoffnung auf Frühling

In der Nacht zum Donnerstag lässt der Regen nach. Verbreitet kann es trotzdem glatt werden bei Tiefstwerten von null bis minus zwei Grad, in den Hochlagen bis minus vier Grad.

Am Donnerstag bleibt es überwiegend trocken bei Höchsttemperaturen zwischen sieben und zehn Grad, in den Hochlagen vier Grad.

Das Schmuddelwetter wird uns, so die Meteorologen, noch in den nächsten Tagen gebleiten. Erst in etwa zwei Wochen könne es merklich besser werden. (smo)

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