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Laschet gibt Prognose ab Wird es in NRW einen Lockdown zu Weihnachten geben?

armin laschet im Kabinett NRW

Armin Laschet (CDU): Der NRW-Ministerpräsident macht sich jetzt schon Gedanken um Weihnachten 2020 und einen möglichen Lockdown. Das Foto entstand am 8. Oktober 2020 in Düsseldorf.

Düsseldorf – Es ist zwar noch etwas Zeit, beschäftigt aber sicher schon viele Menschen in NRW: Wird es zu Weihnachten 2020 einen Lockdown geben? Zumal die Fallzahlen und Inzidenzwerte in NRW steigen – es gibt immer neue Risikogebiete. Landeschef Armin Laschet hat sich jetzt schon an eine Prognose für Weihnachten getraut.

  • Fallzahlen in NRW steigen
  • Gibt es zu Weihnachten einen Lockdown?
  • Armin Laschet wagt eine erste Prognose

Weihnachten 2020: Wird es einen Lockdown in NRW geben?

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat sich jüngst optimistisch gezeigt, dass trotz der stark steigenden Corona-Infektionszahlen ein Herunterfahren des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens vermieden werden kann. Zwar könne das niemand versprechen, „aber man kann alles tun, damit es nicht dahin kommt", sagte Laschet am Mittwoch, 13. Oktober 2020, in der Sendung „Frühstart" bei RTL/ntv.

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Doch was ist jetzt mit Weihnachten 2020? Vor dem Treffen am 14. Oktober 2020 von Bund und Ländern im Kanzleramt äußerte sich Laschet tatsächlich hoffnungsfroh, mit weiteren Maßnahmen die Pandemie in den Griff zu bekommen. „Es kann gelingen, dass wir Weihnachten ohne Lockdown erleben können." 

Das wünscht sich am Ende sicherlich fast jeder...

Wird das Beherbergungsverbot jetzt fallen?

Laschet rechnet zudem damit, dass das Beherbergungsverbot für Menschen aus Risikogebieten gekippt werden kann. „Ich finde, wir sollten da pragmatische Lösungen heute versuchen", sagte der CDU-Politiker im ARD-„Morgenmagazin". „Das Problem beim Beherbergungsverbot ist ja, dass viele Bürger die Regeln nicht verstehen und sie die Akzeptanz eher schwächen, weil Unklarheit ist."

Es brauche dagegen bundeseinheitliche Regeln für Menschen aus Regionen, in denen die Corona-Grenzwerte überschritten werden. Als Beispiele für solche Maßnahmen nannte er Alkoholverbote, Sperrstunden und Beschränkungen privater Feiern. „Dann kann es gelingen, dass wir uns nicht gegenseitig mit Beherbergungsverboten bedrohen."

Armin Laschet sieht Widerspruch beim Beherbergungsverbot für Risikogebiete

Laschet zeigte in der ARD jedoch Verständnis dafür, dass Mecklenburg-Vorpommern das Beherbergungsverbot beibehalten will. „Wenn da ein Land sagt, wir wollen da besonders vorsichtig sein, dann ist das in Ordnung."

Es ergebe aber keinen Sinn, wenn große Flächenländer, die selber viele Risikogebiete haben und zahlreiche Pendler aus anderen Ländern hereinlassen, weiter auf das Beherbergungsverbot setzten. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will bislang daran festhalten.

Positiv äußerte sich Laschet zu Söders Vorschlag, eine einheitliche Strafe von 250 Euro bei Missachtung der Maskenpflicht einzuführen. „Auch das kann man machen", sagte Laschet, der sich für den CDU-Vorsitz bewirbt. (dpa/dok)

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