Großalarm wegen Gasgeruch Verdächtiges 10-Kilo-Paket in NRW, Inhalt verstört zutiefst

einsatz feuerwehr

Die Feuerwehr ging behutsam mit der möglichen Gefahr um (unser Archivfoto zeigt einen anderen Feuerwehr-Einsatz im Zusammenhang mit einem Paket).

Neuss – Ein beschädigtes, zehn Kilo schweres Paket hat am Freitag (12. Februar) im nordrhein-westfälischen Neuss für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Einsatzkräften mit Atemschutzmasken gelang es schließlich, es gefahrlos zu öffnen. Der Inhalt macht jedoch stutzig – und verstört zutiefst.

  • Verdächtiges Paket in Neuss löst Großeinsatz aus
  • Paketdienst nahm auffälligen Gasgeruch wahr
  • Der Inhalt macht schwindelig

Zwei besorgte Mitarbeiter eines Paketdienstes in Neuss-Hammfeld hatten am Freitagvormittag gegen 10 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Bei der Entladung eines Lkw auf dem Betriebsgelände machten sie eine verdächtige Entdeckung.

Verdächtiger Geruch: Paketdienst in Neuss schlägt Alarm

Schon beim Öffnen des Lastwagens nahmen die beiden Männer einen nicht klar definierbaren Geruch wahr, erklärte ein Pressesprecher der Feuerwehr Neuss. Dieser Geruch wurde schließlich als „gasähnlich und sehr intensiv“ beschrieben.

Die Mitarbeiter des Unternehmens waren sich augenblicklich der möglichen Gefahr bewusst. Sollte es sich tatsächlich um einen Gasaustritt handeln, könnte es jederzeit zu einer Explosion kommen.

Sofort brachen sie ihre Arbeit ab und wählten den Notruf 112.

Feuerwehr Neuss im Großeinsatz wegen verdächtigem Paket

Vier Löschzüge und ein Gefahrstoffzug rückten an. Mitarbeiter des Paketdienstes wurden befragt. Auch den Einsatzkräften bereitete der auffällige Geruch Sorgen. „Nach einer Erkundung im näheren Umfeld und einer ausgiebigen Befragung konnte ein Gefahrgut nicht vollends ausgeschlossen werden“, so ein Pressesprecher.

Gefahrstoffmessgeräte kamen zum Einsatz. Feuerwehrleute mit Atemschutzmasken entluden den gesamten Lastwagen.

Einsatz in Neuss: Inhalt macht stutzig

Schließlich sei die Quelle des Gestanks gefunden worden: ein beschädigtes Paket von nicht geringer Größe.

Vorsichtig wurde das übelriechende Paket geöffnet. Der Inhalt stellte sich glücklicherweise als ungefährlich heraus – zumindest vor dem Verzehr. Es handelte sich um zehn Kilo Knoblauchpüree! (jv)

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