Lange Schlangen sorgen für Ärger Chaos an Impfzentrum im Rhein-Sieg-Kreis

Impfzentrum (1)

Am Impfzentrum in Sankt Augustin gab es zum Wochenstart Chaos und lange Wartezeiten für Impfwillige. Das Foto zeigt ein Impfzentrum im Oberbergischen Kreis.

Sankt Augustin – Am Montag (1. März 2021) wurde am Impfzentrum in Sankt Augustin eine zweite, neue Impfstraße eingerichtet. Diese sollte für einen besseren Ablauf sorgen. Zum Wochenstart kam es in Sankt Augustin aber trotzdem zu längeren Wartezeiten und jeder Menge Chaos.

  • Chaos am Impfzentrum in Sankt Augustin
  • Lange Wartezeiten für Senioren
  • Landrat erklärt Probleme am Impfzentrum

Sankt Augustin: Lange Wartezeiten am Impfzentrum

Mit der zweiten Impfstraße wurde auch die Zahl der zu Impfenden verdoppelt. Neben Erstimpfungen für Menschen aus der Prioritätsgruppe 1 der über 80-Jährigen, sollten andere ihre zweite Impfung erhalten.

Zum Wochenstart hieß es dann für viele allerdings erstmal warten. Grund für die langen Schlangen waren offenbar Abspracheschwierigkeiten und bürokratische Hürden bei den Zweitimpfungen.

„Zusätzlich zu den ohnehin vorgesehen 750 Impfungen hatte die Kassenärztliche Vereinigung ohne Rücksprache mit uns für diesen Tag 200 weiteren Leuten einen Termin gegeben“, erklärte Landrat Sebastian Schuster am Dienstag dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Sankt Augustin: Bürokratische Hürden sorgen für Chaos an Impfzentrum

Zu den zusätzlich vergebenen Terminen kamen dann noch bürokratische Hürden, da viele Impfwillige für ihre Zweitimpfung nicht die entsprechenden Unterlagen mitgebracht hätten, was den Zeitaufwand wiederum erhöhte.

„Wir hatten die Information, dass die einfach gescannt werden und dann durchlaufen. Aber de facto mussten alle nochmal erfasst werden und die Erstimpfzeugnisse vorlegen“, erklärte Schuster das Problem dem WDR.

Impfzentrum in Sankt Augustin versorgt wartende Senioren

Das Impfzentrum sei aufgrund des Andrangs bis 21 Uhr, statt wie üblich bis 20 Uhr in Betrieb gewesen. Da manche Senioren mehr als eine Stunde warten mussten, habe man den Wartenden Getränke und Sitzgelegenheiten angeboten.

Ab dem 8. März sollen dann im Rhein-Sieg-Kreis, wie in ganz NRW, auch die ersten Beschäftigten von Kitas und Lehrerinnen und Lehrer geimpft werden. (cho)

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