Paderborn Junger Mann (20) klettert auf Güterwaggon – da treffen ihn 15.000 Volt

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Am Hauptbahnhof Paderborn kam es in der Nacht zum Sonntag, 10. Januar,  zu einem schlimmen Unfall. Das Symbolfoto von 2019 zeigt eine S-Bahn auf einem Viadukt Richtung Paderborn.

Paderborn – Eine blöde Idee mit schlimmen Folgen: Beim Klettern auf einem abgestellten Güterwaggon im Hauptbahnhof Paderborn hat ein 20-Jähriger einen schweren Stromschlag erlitten.

  • Mann erleidet Stromschlag beim Klettern auf einen Güterwaggon
  • Er fiel aus etwa vier Metern auf das Schotterbett
  • Großflächige Verbrennungen

Mit lebensgefährlichen Verletzungen schleppte er sich in der Nacht zu Sonntag (10. Januar) mit Hilfe seines 19-jährigen Begleiters von den Abstellgleisen zu einem Haus in der Nähe, wie die Polizei mitteilte. Der Anwohner informierte die Rettungsleitstelle.

Paderborn: Kletterer hatte großes Glück

Dass der junge Mann den Stromschlag überlebt habe, sei großes Glück, „denn überwiegend verlaufen derartige Unfälle unmittelbar tödlich“. Die beiden jungen Männer waren nachts auf dem Rangierbahnhof unterwegs.

Der 20-Jährige war auf einen abgestellten Güterwaggon geklettert. Am oberen Rand traf ihn der Schlag durch die 15.000 Volt führende Oberleitung. Er fiel aus etwa vier Metern Höhe in das Schotterbett.

Der Paderborner erlitt großflächige Verbrennungen. Nach Auskunft des Krankenhauses schwebte er am Montag nicht mehr in akuter Lebensgefahr. (dpa)

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