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Reif fürs Museum? Kurios, welche NRW-Behörde noch auf Fax-Geräte setzt

Staatskanzlei_Fax-Geräte

Es gibt noch Behörden, in denen man aufs gute alte Fax-Gerät setzt. Das Symbolfoto zeigt eine Büromitarbeiterin an einem Fax-Gerät.

Düsseldorf – Im 21. Jahrhundert sind sie selten geworden – Faxgeräte. Doch es gibt sie noch im Einsatz. Unter anderem in der Staatskanzlei von NRW.

Die nordrhein-westfälische Staatskanzlei und die Landesministerien haben auch in Zeiten von Internet und E-Mails noch 94 reine Faxgeräte im Einsatz.

Fax-Geräte in NW-Behörde: Einsatz im Katastrophen-Fall

In der Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD im Landtag heißt es, dass Faxen zum Beispiel eine Kommunikationsmöglichkeit sei, wenn „das Internet nicht zur Verfügung steht, insbesondere im Katastrophen-Fall”.

Eine Tabelle der Landesregierung weist für die Staatskanzlei fünf, für das Finanzministerium 20 und das Umweltministerium sogar 24 reine Fax-Geräte aus. Bei vier Ministerien – darunter dem Schul- und dem Justizministerium – steht dagegen „null”.

Fax-Geräte in NRW-Behörde: Multifunktionsgeräte im Einsatz

Die Auflösung: In diesen Häusern werden meist sogenannte Multifunktionsgeräte benutzt, die zum Beispiel kopieren, scannen und eben Faxe empfangen können – die dann als E-Mail beim Empfänger landen.

Ein Fax ist für die Regierung nicht nur im Katastrophen-Fall relevant: Es könne auch um „Fristwahrung” und „Schriftformersatz”  gehen, heißt es in der Antwort für den Landtag. „Diese Notwendigkeit zum Einsatz von Faxgeräten ergibt sich aus den gesetzlichen Vorgaben und den Grundsätzen höchstrichterlicher Rechtsprechung.” (dpa)

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