Trotz Pandemie Laschet erlaubt zu Weihnachten Gottesdienste in NRW

Armin Laschet auf der Pressekonferenz in Düsseldorf

Armin Laschet (CDU): Der NRW-Ministerpräsident gibt am 22. Dezember 2020 seine voraussichtlich letzte Pressekonferenz des Jahres. Das Bild entstand im Herbst 2020.

Düsseldorf – NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) ist am Dienstag, 22. Dezember, wohl das letzte Mal in diesem Jahr vor die Presse getreten. In Düsseldorf gab er unter anderem bekannt, dass es kein Verbot von Präsenz-Gottesdiensten in NRW geben wird.

NRW-Pressekonferenz heute: Was sagt Armin Laschet?

Der NRW-Ministerpräsident äußerte sich nicht nur zur aktuellen politischen Lage in NRW. Es ging auch um Corona und das Stattfinden von Gottesdiensten. Wir haben hier die wichtigsten Inhalte aus der Pressekonferenz in übersichtlichen Stichpunkten für Sie zusammengefasst:

  • Es werde in NRW nicht von der Polizei geprüft, wer mit wem unterm Weihnachtsbaum sitzt, sagt Laschet
  • Laschet selbst wird Weihnachten daheim mit seinen drei Kindern feiern, Laschets Vater feiere bei Laschets Bruder
  • Gottesdienste in NRW zur Weihnachtszeit: Strenge Lockdown-Regeln (AHA-Regeln) müssen auch dort gelten - Präsenzgottesdienste möglichst nur in großen Kirchen (z. B. Kölner Dom), die ausreichend Platz bieten.
  • Es gebe eine Absprache der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, die
  • Laschet selbst wird zu Weihnachten nicht an einer Christmette teilnehmen, obwohl er schon Karten gebucht hatte. 
  • Ohnehin seien viele Kirchen so vernünftig, Online-Gottesdienste anzubieten
  • Zuvor hatte Laschet bereits den Apell an die Kirchen gerichtet, möglichst auf Präsenz-Gottesdienste zu verzichten
  • Es war richtig, die Schulen nicht sofort zu schließen und die Grenzen zum Ausland offen zu halten, sagt Laschet
  • Laschet wiederholt
  • „Es gibt Grund zur Hoffnung, dass wir die Pandemie im nächsten Jahr hinter uns lassen könnten", sagt Laschet
  • Laschet über Virus-Mutation: „Es drohen neue Risiken."
  • Am
  • Laut RKI liegt der Inzidenzwert bei 191 – er ist gestiegen
  • Laschet: am 25. Februar kam Corona nach NRW – die Frage nach den „goldenen 20er-Jahren" war vorbei. „Corona bestimmt unser Leben, wie kein anderes Thema." Jede Prognose über den 10. Januar 2021 hinaus ist laut Laschet nicht seriös.
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Gottesdienste in NRW: Joachim Stamp ist dagegen und fordert bundesweite Absage

NRW-Vize-Ministerpräsident Joachim Stamp wollte keine Gottesdienste zu Weihnachten in NRW zulassen.

Der FDP-Politiker, der Christ ist, forderte sogar die bundesweite Absage von Gottesdiensten. Es sei laut Stamp in dieser Lage schwer zu verantworten, dass sich Menschenmengen treffen und sich dann doch außerhalb des Gottesdienstes angesichts des Weihnachtsfest eng begegnen. Bei diesem Thema sind sich Laschet und Stamp also nicht einig.

Die Katholische Kirche weigert sich bislang gegen einen kompletten Verzicht der Präsenzgottesdienste. (dok)

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