Schrittweise vor den Osterferien NRW holt alle Schüler in die Klassen zurück

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Noch vor Ostern sollen alle Kinder in NRW wieder in die Schule kommen. Die Jüngeren und die Abschlussklassen hatten am 22. Februar den Anfang gemacht.

Düsseldorf – Zurück in die Penne! Nordrhein-Westfalen holt ab dem 15. März 2021 auch alle Schüler der weiterführenden Schulen zumindest tageweise in die Klassen zurück. Geplant sei vorerst bis zu den Osterferien ein Unterricht bei halbierter Klassenstärke im Wechselmodus, schrieb das NRW-Schulministerium am Freitag (5. März) in einer Mail an die Schulen.

  • Vor Ostern sollen alle Schüler in NRW wieder tageweise in die Schulen zurückkehren
  • Die Jüngeren und die Abschlussklassen hatten am 22. Februar den Anfang gemacht
  • Ab 15. März kommen die anderen Klassen im Wechselmodus dazu

Kein Schüler solle dabei länger als eine Woche ohne Präsenzunterricht sein.

NRW: Schüler nicht länger als eine Woche ohne Präsenzunterricht

Für die Grundschüler und Förderschüler der Primarstufe, die bereits am 22. Februar als erste wieder in halber Klassenstärke und im Wechselmodus in die Schulen zurückgekehrt waren, bleibe es dabei.

„Die derzeit geltenden Vorgaben für die Ausgestaltung des Wechsels aus Präsenz- und Distanzunterricht werden unverändert bis zu den Osterferien 2021 fortgesetzt“, heißt es in der Mitteilung. Auch die Abschlussjahrgänge hatten am 22. Februar bereits zu den ersten Rückkehrern gehört.

Einführung eines Wechselmodells in NRW-Schulen

Damit holt NRW alle Schüler vor den Osterferien – sie beginnen am 29. März – zumindest eingeschränkt tageweise in den Präsenzunterricht zurück.

Für die weiterführenden Schulen gilt laut Ministerium: „Bei der Einführung des Wechselmodells sind aus Gründen der Kontaktreduzierung die Klassen beziehungsweise Kurse in der Regel in zwei Gruppen zu teilen, so dass es in den verbleibenden beiden Wochen bis zu den Osterferien zu einem Wechsel aus Präsenz- und Distanzunterricht kommt.“

Schulleitung entscheidet bei kleinen Klassen über Verzicht einer Teilung

Bei kleinen Klassen und Kursen könne die Schulleitung aber selbst entscheiden, ob sie auf eine Teilung verzichtet.
Kein Schüler soll nach der neuen Regelung länger als eine Woche ohne Präsenzunterricht sein.

Es sollten in der Sekundarstufe I grundsätzlich konstante Lerngruppen gebildet werden.

Bis Sommer: Eingeschränkte Rückkehr aller Schüler in NRW

Die eingeschränkte Rückkehr aller Schüler soll bis zum Sommer gelten. In der Mail des NRW-Schulministeriums an die Schulen hieß, mit der weiteren Öffnung gelte „voraussichtlich bis zum Schuljahresende für alle Bildungsgänge und Jahrgangsstufen, dass Unterricht auch wieder in Präsenz aufgenommen wird“.

Nach wochenlangem coronabedingtem Distanzunterricht solle für die neuen Schulrückkehrer „zunächst nicht die Leistungsüberprüfung im Mittelpunkt der ersten Präsenzunterrichtstage stehen“. Wichtig seien die Aufarbeitung der Erfahrungen der vergangenen Wochen und „eine Vorbereitung auf einen zunehmenden Präsenzunterricht nach den Osterferien.“ (dpa)

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