NRW-Pressekonferenz zu Corona Merkel: Es wird keine weiteren Lockerungen geben

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Kanzlerin Angela Merkel und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet am Dienstag in Düsseldorf.

Düsseldorf – Heute war Kanzlerin Angela Merkel Gast im NRW-Landeskabinett in Düsseldorf. Anschließend gab es am Nachmittag eine Pressekonferenz mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet.

Lesen Sie hier die wichtigsten Aussagen von Kanzlerin Merkel und Ministerpräsident Laschet:

  • Laschet dankte der Kanzlerin zunächst, dass sie die Länder im Kampf gegen die Corona-Krise immer wieder zusammengeführt hat
  • „NRW ist ein Land, das den Kurs der Bundesregierung unterstützt“, so Laschet
  • Laschet: Bei schärferen Corona-Beschränkungen Kinder schonen
  • Grundsätzlich gelte das Prinzip: Wenn die Infektionszahlen sinken, sollten die Freiheitsbeschränkungen zurückgefahren werden, wenn sie steigen, seien schärfere Maßnahmen nötig, sagte Laschet
  • „Wir stehen mitten in der Pandemie“, mahnte Merkel - einen Impfstoff gebe es ja nicht
  • „Es muss gelten, die Regeln einzuhalten“, so Merkel mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen
  • Corona-Hotspots und der öffentliche Nahverkehr: „Ich begrüße, dass hier stärker kontrolliert wird“, so Merkel
  • Es wird keine weiteren Corona-Lockerungen geben, stellte Merkel klar
  • Maskenpflicht in NRW-Schulen für Kanzlerin „sehr konsequent“
  • Merkel dankte Armin Laschet für Griechenland-Reise und den Besuch in den Flüchtlingslagern
  • Merkel spürt in NRW „sehr viele Gemeinsamkeiten“ mit der Linie der Bundesregierung
  • „Regeln müssen sehr konsequent durchgesetzt werden“, so Merkel
  • Kanzlerin: „Ich bin sehr dankbar für Bußgelder, die umgesetzt werden“
  • NRW steht vor „großen Herausforderungen“, mahnte Merkel zum Schluss
  • Die Pressekonferenz wurde um 15.21 Uhr beendet

Themen des Treffens zwischen Merkel und Laschet waren am Dienstag nicht nur die Corona-Politik, sondern auch die deutsche EU-Ratspräsidentschaft. Am Dienstagnachmittag reiste die Kanzlerin weiter zur Essener Zeche Zollverein, wo ein Austausch über den Strukturwandel im Ruhrgebiet geplant war. (afp/sp)

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