Belohnung ausgelobt Trauriger Fund in Kleidercontainer in NRW – Beamtinnen handeln goldrichtig

Gerettet: Eine Beamtin der Mönchengladbacher Polizei hält das in einem Altkleidercontainer „entsorgte“ Meerschweinchen in den Händen.

Gerettet: Eine Beamtin der Mönchengladbacher Polizei hält das in einem Altkleidercontainer „entsorgte“ Meerschweinchen in den Händen.

In Mönchengladbach haben Unbekannte ein Meerschweinchen in einem Altkleidercontainer entsorgt. Nun ermittelt die Polizei.

Wie kann man so herzlos sein? Ausgerechnet in einem Altkleidercontainer an der Viktoriastraße in Mönchengladbach hatten Unbekannte einen Nager entsorgt.

Am Tag vor Heiligabend (24. Dezember 2022) um 10.14 Uhr alarmierten Zeugen und Zeuginnen die Polizei, weil sie beim Leeren des Containers „ein Meerschweinchen oder einen Hamster“ gefunden hätten.

Mönchengladbach: Meerschweinchen einfach in Container geworfen 

Tatsächlich handelte es sich um ein völlig verängstigtes und augenscheinlich krankes Meerschweinchen. „Wie lange das Tier schon in dem nur in eine Richtung zu öffnenden Container gefangen war, ließ sich zunächst nicht klären“, berichtet ein Polizeisprecher.

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Die Beamtinnen sorgten aber dafür, dass der Kleine wenigstens in der Zukunft besser versorgt wird. Sie „tauften“ das Meerschweinchen der Weihnachtszeit entsprechend „Noël“ und brachten es ins Tierheim. Dort konnte es die Weihnachtsfeiertage in artgerechter Haltung und Versorgung verbringen.

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Natürlich ermittelt die Polizei jetzt und versucht, die Aussetzerin oder den Aussetzer zu finden, der sich mit der schrecklichen Aktion strafbar gemacht hat.

„Peta“ hat eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt

„Ohne Zeugenhinweise dürfte es aber schwierig werden, die Verantwortlichen zu finden“, meint die Tierschutzorganisation „Peta“.

Deshalb hat die jetzt eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt, um den Täter oder die Täterin ausfindig zu machen und zu überführen.

Das gefundene Meerschweinchen – das Tier wurde auf den Namen „Noël“ getauft.

Das gefundene Meerschweinchen wurde auf den Namen „Noël“ getauft.

„Wir möchten helfen, aufzuklären, wer das kranke Meerschweinchen wie Abfall behandelt hat“, so Peter Höffken, Fachreferent bei „Peta“.

„Der herzlose Halter oder die herzlose Halterin hätte genug Verantwortungsbewusstsein zeigen und noch vor Weihnachten ein Tierheim oder einen Tierschutzverein um Hilfe bitten müssen. Von der Politik fordern wir Maßnahmen gegen den ausufernden Handel mit Tieren.“ (red)

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