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Lebensgefährliche Manöver NRW: Porsche-Fahrer lässt Sau raus und gerät an die Falschen

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Die Polizei stoppte auf der BAB 52 einen Porsche-Fahrer wegen rechtswidrigem Fahrens. Das Symbolfoto zeigt eine Polizistin der Bayerischen Grenzpolizei, die den Verkehr auf der Autobahn 3 in Richtung der österreichischen Grenze beobachtet.

Mönchengladbach – Lebensgefährliche Manöver auf der Autobahn in NRW: Ein Porsche-Fahrer hatte es am Dienstag (26. Januar) besonders eilig. Auf der A52 in Mönchengladbach bedrängte er sogar eine Polizeistreife.

  • NRW: Porsche-Fahrer bedrängt Polizeistreife
  • Auf der BAB 52 hatte es ein Autofahrer besonders eilig
  • Der Fahrer erhielt eine Strafanzeige

Dichtes Auffahren, Lichthupe und Blinker: So bahnte sich der Autofahrer mit gefährlichen Manövern auf der A52 seinen Weg – bis er auf den zivilen Streifenwagen traf.

Die Zeit für die Kontrolle mit anschließender Strafanzeige musste sich der 63-Jährige dann wohl nehmen.

Die Beamten waren gegen neun Uhr auf dem linken Fahrstreifen unterwegs, als sie im Rückspiegel ein Auto wahrnehmen, das sich mit eingeschaltetem linken Blinker, mehrfacher Lichthupe und augenscheinlich dichtem Auffahren seinen Weg bahnte.

Sie beobachteten, dass er so insgesamt drei Fahrzeuge dazu nötigte, auf den rechten Fahrstreifen zu wechseln.

Mönchengladbach: Autofahrer bedrängt Polizeistreife

Die Autobahn war in dem Teilstück mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h gut befahren, die Beamten überholten gerade einen Schwerlaster.

Als der Wagen sich dann unmittelbar dem Zivilwagen näherte, befanden sie sich im Bereich Mönchengladbach-Nord, wo die Fahrstreifen durch eine durchgezogene Linie voneinander getrennt sind.

Das aber interessierte den nahenden Autofahrer nicht: Er blinkte weiterhin durchgehend nach links, fuhr so dicht auf, dass der Polizist auf dem Fahrersitz im Rückspiegel schon nicht mehr den Kühlergrill sehen konnte und betätigte die Lichthupe.

Er machte keinerlei Anstalten, den Abstand zu dem vorausfahrenden Zivilwagen wieder zu vergrößern.

Mönchengladbach: Porsche-Fahrer erhält Strafanzeige

Der Polizist sah sich genötigt, trotz der durchgezogenen Linie nach rechts zu fahren, um die offensichtliche Gefährlichkeit der Situation zu beenden.

Der Drängler überholte, die Beamten setzten sich sofort dahinter, stellten das mobile Blaulicht ein und aufs Autodach und aktivierten das Signal „Stopp Polizei“.

Erst nach mehrmaligem zusätzlichen Hupen reagierte der Fahrer des Porsche Cayenne und fuhr nach rechts. Nach deutlichen Zeichen, ihnen zu folgen, kontrollieren die Beamten ihn an der Krefelder Straße.

Porsche-Fahrer mit schwacher Notlüge

Sie belehrten den 63-jährigen Fahrer, gaben ihm die Möglichkeit, sich zu seinem Verhalten einzulassen und erläutertem ihm deutlich sein Fehlverhalten.

Darüber hinaus fertigten die Beamten eine Strafanzeige wegen Nötigung im Straßenverkehr gegen den 63-Jährigen.

Angeblich hatte der ein dringendes Bedürfnis gehabt. Doch siehe da: Trotz seiner angegebenen Notlage nutzte er nicht Toiletten, die sich in der Nähe des Kontrollortes befanden. (red)