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Kurz vor Urteil Schwangere Freundin erwürgt: Täter bringt sich in Zelle um

JVA Willich

Der Angeklagte saß in der JVA Willich ein, brachte sich in seiner Zelle um. Das Symbolfoto von 2015 zeigt vergitterte Fenster der JVA Willich.

Mönchengladbach – Furchtbare Entdeckung: Wenige Stunden vor der geplanten Urteilsverkündung hat sich ein wegen Totschlags angeklagter Mann am Montag, 18. Januar, in seiner Zelle umgebracht.

Der 40-Jährige, der seine schwangere Freundin erwürgt haben soll, sei leblos in seiner Zelle gefunden worden, teilten das Landgericht Mönchengladbach und das Gefängnis in Willich mit, in dem der Mann in Untersuchungshaft saß.

  • Angeklagter bringt sich in Zelle um
  • Kein Hinweis auf Selbstmordabsicht
  • Täter hatte gestanden

Schwangere Freundin erwürgt: Keine Hinweise auf Selbstmordabsicht

Wiederbelebungsversuche seien erfolglos geblieben. Zuvor habe es keine Hinweise auf Suizidabsichten gegeben.

Die Staatsanwaltschaft hatte zehneinhalb Jahre Haft für den Handyverkäufer gefordert. Der 40-Jährige hatte gestanden, Anfang März seine schwangere Freundin im Streit erwürgt und erstickt zu haben.

Schwangere Freundin erwürgt: Leiche in Bettkasten versteckt

Die tote Frau hatte der Deutsche nach eigener Aussage zunächst im Bettkasten versteckt und fünf Tage später in einem Waldgebiet bei Grevenbroich abgelegt.

Zwei Monate später war er festgenommen worden und hatte die Ermittler zu der Leiche im Wald geführt. «Ich bereue, was ich getan habe, auch wenn es mir keiner glaubt», hatte er im Prozess gesagt. Der Mann hinterlässt eine Tochter aus einer früheren Beziehung. (dpa)