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Corona-Pandemie Nach heftiger Betrugs-Serie: Für Leverkusener Arzt wird es jetzt ernst

Symbolbild einer Impfvorbereitung.

Ein Arzt aus Leverkusen soll dutzende falsche Corona-Atteste ausgestellt haben – nun wurde er von der Kölner Polizei verhaftet. Das Symbolbild wurde am 7. Mai 2021 aufgenommen.

Sonst sind sie die Heldinnen und Helden der Pandemie – aber dieser Arzt aus Leverkusen soll nach Strich und Faden betrogen haben.

Die Polizei hat am Freitagmorgen einen vom Amtsgericht Köln erlassenen Haftbefehl gegen einen 52 Jahre alten Arzt aus Leverkusen vollstreckt.

Der Beschuldigte ist dringend verdächtig, in mindestens 66 Fällen gegen Bezahlung falsche Atteste zum Gebrauch bei Behörden ausgestellt zu haben.

Arzt aus Leverkusen soll tausende Corona-Zertifikate gefälscht haben

Über diese Fälle hinaus ermittelt die Polizei Köln inzwischen in rund 3000 Fällen, in denen der Arzt Patientinnen und Patienten bescheinigt haben soll, aus nicht näher spezifizierten medizinischen Gründen keine COVID-19-Impfung erhalten zu können.

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Unter anderem soll er auch Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ohne vorherige Untersuchung ausgestellt haben. Bereits am 3. Februar hatte die Polizei seine Praxis durchsucht.

Aufgrund inzwischen vorliegender Erkenntnisse, wonach sich der Beschuldigte ins Ausland absetzen wollte, hatte die Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht Köln einen Haftbefehl beantragt. (str)

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