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Zu viele in Quarantäne Erste Stadt in NRW verschärft Maskenpflicht in Grundschulen

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Die Stadt Krefeld beschließt die Maskenpflicht am Platz während des Unterrichts nun auch für Grundschüler. Unser Foto entstand im Mai 2020 in Dresden.

Krefeld – Ein NRW-weit bislang einmaliger Schritt: In Krefeld müssen jetzt auch Grundschüler an ihrem Platz in der Klasse Maske tragen.

Eine entsprechende Allgemeinverfügung der Stadt tritt ab Montag (16. November) in Kraft.

  • Stadt Krefeld beschließt Maskenpflicht im Unterricht für Grundschüler
  • Grund sei die hohe Anzahl an Quarantäne-Schülern pro infiziertem Kind
  • Stadt will außerdem flexiblere Unterrichtsmodelle für Oberstufenklassen

Krefeld: Stadt beschließt Maskenpflicht während des Unterrichts nun auch für Grundschüler

Im Rest des Landes sind bislang nur Jugendliche an weiterführenden Schulen zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes an ihrem Sitzplatz in der Schule verpflichtet.

Zur Begründung hieß es in der Allgemeinverfügung der Stadt, dass bislang an den Grundschulen pro infiziertem Kind viermal so viele andere in Quarantäne mussten als an weiterführenden Schulen.

Markus Schön: „Wollen den Präsenzunterricht so lange wie möglich aufrechterhalten“

Stadtdirektor Markus Schön hatte betont, es sei „geboten und verhältnismäßig“, die Maskenpflicht in den Grundschulen durchzusetzen: „Wir wollen so lange wie möglich besonders an den Grundschulen den Präsenzunterricht aufrechterhalten.“

Ausnahmen gelten für Förderschulen, Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf und bei medizinischen Gründen. Die Bezirksregierung habe die Krefelder Regelung abgesegnet.

Stadt Krefeld will flexiblere Unterrichtsmodelle für Oberstufenklassen

Die Stadt Krefeld will beim Land dafür plädieren, dass insbesondere in den Oberstufenklassen „flexiblere Unterrichtsmodelle“ möglich gemacht werden.

Solingen war ein Modell an weiterführenden Schulen, bei dem die Schüler jeweils zur Hälfte im Wechsel daheim und in den Schulräumen unterrichtet worden wären, von der Landesregierung untersagt worden. (dpa)