Corona aktuell Inzidenz erreicht erneut Höchstwert – so ist der Stand am Montagmorgen

Laumann informiert zum Impf-Plan NRW startet Impfungen an Kitas und Schulen im März

Laumann

Wie geht es mit den Imfungen in NRW weiter? Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann tritt am heutigen Montag (1. März) vor die Presse.

Düsseldorf – Wie ist der aktuelle Stand und wie geht es mit der Impfstrategie in Nordrhein-Westfalen weiter? Dazu äußerte sich NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am Montag (1. März 2021) in einer Pressekonferenz.

  • Karl-Josef Laumann erklärte in der Pressekonferenz am 1. März die aktuelle Impfstrategie in NRW
  • Ab dem 8. März soll Personal in Kitas und Schulen ein Impfangebot gemacht werden 
  • Die Pressekonferenz können Sie hier noch einmal im Video verfolgen.

Mehr als eine Million Impfdosen wurden bereits in NRW verabreicht. Bald sollen auch Lehrer und Kita-Personal eine Spritze bekommen können. 

Laumann bestätigt: NRW startet mit Impfungen an Schulen und Kitas

Nordrhein-Westfalen startet am 8. März mit Impfungen für das Personal in Kitas und Schulen. Das kündigte Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Montag in Düsseldorf an. Stamp sprach von einem Befreiungsschlag für Beschäftigte und Familien. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann konnte diese Information in der Pressekonferenz bestätigen. Zudem wolle man auch Teilen der Polizei und Bewohnern von Behinderteneinrichtungen ab diesem Zeitpunkt ein Impfangebot machen.

Den rund 300.000 Menschen, die in Arztpraxen in NRW arbeiten, soll noch in dieser Woche ein Impf-Angebot gemacht werden. Ende März sollen dann auch Menschen mit Vorerkrankungen ein Impfangebot erhalten. In den Altenheimen in NRW sei man laut Laumann mit dem Impfen „so gut wie durch“. Spätestens Ende April oder Anfang Mai wolle NRW dann auch in das Impfen der über 70-Jährigen einsteigen, blickte Laumann voraus. Hier werde die Regierung nach Jahrgängen priorisieren und vorgehen. 

Pressekonferenz zur Corona-Impfstrategie am 1. März: Was sagt Karl-Josef Laumann?

Lesen Sie an dieser Stelle ab Beginn der Pressekonferenz die wichtigsten Informationen und Aussagen übersichtlich zusammengefasst

  • Spätestens Ende April, Anfang Mai steige NRW in das Impfen der über 70-Jährigen ein. Dabei werde die Regierung nach Jahrgängen vorgehen.
  • Menschen der Pflegestufe 5 sollen ein Angebot für eine Impfung zuhause bekommen. Sollte das erfolgreich laufen, werde man auch Menschen der Pflegestufe 4 ein solches Angebot machen.
  • Laumann hofft, dass der Impfstoff Johnson & Johnson ab Mitte März zur Verfügung steht. Dieser Impfstoff muss nur einmal verimpft werden. Bei Curevac wolle er noch keine Prognose abgeben.
  • „Die Menge der Impfstoffe wird das Tempo der Impfungen bestimmen“, erklärt Laumann.
  • Zur Akzeptanz von AstraZeneca stellt Laumann klar, dass sich in NRW mittlerweile über 100.000 Menschen mit dem Impfstoff haben impfen lassen.
  • Menschen mit Vorerkrankungen sollen Ende März ein Impf-Angebot erhalten. Alle Menschen unter 65 mit Vorerkrankungen sollen die Erst-Impfung mit AstraZeneca erhalten, bei älteren soll zu Biontech oder Moderna gegriffen werden.
  • Ab dem 8. März wird es Impf-Angebote für Mitarbeiter von Kitas und Schulen geben.  Auch Teilen der Polizei und Bewohnern von Behinderteneinrichtungen wolle man ein Impfangebot machen.
  • Den rund 300.000 Menschen, die in Arztpraxen in NRW arbeiten, soll in dieser Woche ein Impfangebot gemacht werden.
  • Diese Woche sollen die ersten Menschen über 80 ihre zweite Impfung mit dem Biontech-Impfstoff erhalten.
  • In den Altenheimen in NRW sei man mit dem Impfen „so gut wie durch“.
  • Karl-Josef Laumann gibt zunächst einen Überblick über die aktuellen Zahlen. Die Wochen-Inzidenz liegt derzeit bei 64,4. Aktuell seien über 1000 Intensivbetten in NRW frei.

„Gesellschaftliche Ächtung“: Laumann verurteilt Impf-Vordrängler

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat sogenannte Impf-Vordrängler scharf kritisiert. Er habe volles Verständnis, dass bekannt gewordene Fälle den Menschen „zurecht richtig - wie man in Westfalen sagt - sauer aufstoßen“, sagte Laumann am Montag in Düsseldorf. „Die gesellschaftliche Ächtung darüber steht außer Frage“, sagte der Minister weiter.

Der CDU-Politiker sieht nach eigenen Worten kein „Massenproblem“, aber ein „Gerechtigkeitsproblem“. Laumann betonte - ohne Namen zu nennen - die Einzelfälle hätten negative Auswirkungen auf das Vertrauen in das Impfsystem.

Zuletzt war unter anderem bekannt geworden, dass zwei Landtagsabgeordnete und Personen aus ihrem persönlichen Umfeld bereits geimpft worden sind. Sowohl der FDP-Politiker Ralph Bombis als auch AfD-Fraktionschef Markus Wagner betreiben Heime, wodurch sie an die Impfungen kamen. Beide hatten ihre eigene Impfung verteidigt. Wagner hatte die Impfung seines Sohnes (16) damit begründet, dass der auch immer wieder mal in der Einrichtung arbeite. (dpa, cho)

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