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Er reiste 300 Kilometer Junge (12) aus NRW knackt Spardose der Mutter und büxt aus

ICE_Symbolfoto_Frankfurt_HBF

Bahnreisende stehen 5. August 2018 am Gleis 8 des Frankfurter Hauptbahnhofs, in den ein ICE einfährt. In Minden-Lübbecke ist ein Junge alleine mit dem ICE rund 300 Kilometer nach Leipzig gefahren.

Minden-Lübbecke – Mit den von seiner Mutter stibitzten Ersparnissen ist ein zwölf Jahre alter Ausreißer aus dem Kreis Minden-Lübbecke mit dem Zug quer durch Deutschland nach Leipzig gefahren.

Wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte, hatte er die Spardose seiner Mutter geknackt und war mit den darin befindlichen 2000 Euro von daheim verschwunden.

Der Mutter hinterließ er einen Abschiedsbrief. Er habe in Leipzig jemanden besuchen wollen, ein Ticket gebucht und sei davongefahren, sagte ein Polizeisprecher.

NRW: Junge (12) aus Minden-Lübbecke reist mit ICE nach Leipzig

Die Mutter informierte die Polizei. Mittels Handyortung konnte der Junge im ICE nach Leipzig festgestellt und am späten Abend von den Beamten aufgegriffen werden.

Die Mutter folgte nach Leipzig. Vereint und überglücklich hätten die beiden die Heimfahrt angetreten, hieß es weiter in der Mitteilung der Bundespolizei Leipzig.

Der 12-Jährige fühlte sich nach eigener Aussage sich bei der Bundespolizei äußert wohl und möchte auf jeden Fall noch einmal nach Leipzig kommen – dann aber mit seiner Mutter oder zumindest deren Erlaubnis. (red/dpa)

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