„Dummheit“ Wetter-Experte Kachelmann schießt gegen die Stadt Essen

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Wegen wöchentlichen Info-Postings zu Radarkontrollen, schießt Meteorologe Jörg Kachelmann auf Twitter nun gegen die Stadt Essen. Das Foto zeigt Jörg Kachelmann, der am 4. Mai 2017 in einem Fernsehstudio in München steht.

Essen – Über die Standorte von Blitzern in der kommenden Woche informiert die Stadt Essen regelmäßig auf Twitter. Für Autofahrer eine Warnung, sich an die entsprechenden Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten.

Doch Wetter-Experte Jörg Kachelmann feuert nun gerade deshlab gegen die Stadt. Das berichtet „Der Westen“.

  • Wetter-Experte Jörg Kachelmann erhebt auf Twitter Vorwürfe gegen die Stadt Essen.
  • Mit regelmäßigen Info-Postings zu Radarkontrollen würde die Stadt ein grundsätzliches Problem befördern.
  • Die Stadt Essen weist die Vorwürfe zurück.

Essen: Wetter-Experte Jörg Kachelmann schießt  gegen Stadt

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Seine Meinung: Autofahrer stünden in Deutschland über dem Gesetz. Und durch die wöchentlichen Info-Postings würde die Stadt Essen dieses Problem verstärken.

Gleicher Meinung ist ein User, dessen Tweet Kachelmann teilte. „Im Grunde müsste unser Verkehrsunternehmen uns ÖPNV-Teilnehmer ebenfalls über Kontrollen informieren. Gleiches Recht für alle, nicht?“, heißt es in dem Posting, das die Bevorteilung von Autofahrern verdeutlichen soll.

Jörg Kachelmann: „Dummheit soll ja auch konsequent sein“

Dass die Blitzerwarnungen ziemlich grotesk seien, zeigt Kachelmann anhand einer Liste von Situationen, in denen vorab ebenfalls Warnungen ausgesprochen werden müssten. Denn: „Dummheit soll ja auch konsequent sein“, so der Meteorologe.

Wenn man also „zu Ende denkt“, könnten künftig auch die Position von Streifenwagen, die Standorte von unverschlossenen Autos und die Position von Kindern, die alleine auf dem Schulweg unterwegs sind, öffentlich verkündet werden.

Angriff von Kachelmann: Stadt Essen weist Vorwürfe zurück

Auf Kachelmanns Angriff reagierte die Stadt Essen schnell und gelassen. Man sei „durch einen Erlass des Ministeriums für Inneres und Kommunales aus dem Jahre 2013 verpflichtet, die Messstellen zu veröffentlichen.“

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Der 62-Jährige korrigierte sich daraufhin: „Nicht die Stadt Essen ist dumm, sondern die depperten Erlasser.“ (sdm)

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