Obduktion soll Klarheit bringen Essen: Mann (36) nach Astrazeneca-Impfung gestorben

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Im Essener Uniklinikum ist ein 36-Jähriger nach der Impfung mit Astrazeneca gestorben. Ein Zusammenhang wird untersucht. 

Essen – Es ist ein weiterer Fall innerhalb weniger Tage: In der Uniklinik Essen ist ein 36-Jähriger nach der Corona-Schutzimpfung mit Astrazeneca gestorben. Ein Zusammenhang wird aktuell geprüft.

  • Mann stirbt nach Corona-Impfung mit Astrazeneca
  • 36-Jähriger wurde im Kreis Kleve mit Astrazeneca geimpft
  • Mann aus NRW gestorben: Zusammenhang mit der Impfung ist möglich

Erst in der vergangenen Woche war eine 47-Jährige im Kreis Euskirchen nach einer Astrazeneca-Impfung gestorben, eine 28-jährige Bonnerin ist „nach der Impfung schwer erkrankt“

Essen: 36-Jähriger stirbt nach Impfung

Der 36-jährige Mann, der im Kreis Kleve mit dem Astrazeneca-Impfstoff gegen das Coronavirus geimpft worden war, starb bereits am vergangenen Mittwoch, 24. März 2021, „an den Folgen thromboembolischer Komplikationen“, wie es bei der „WAZ“ heißt. Die beruft sich auf Angaben des Essener Uniklinikums.

Demnach wurde der Mann am 7. März, also noch bevor der Impfstoff kurzzeitig nicht mehr verwendet wurde, mit Astrazeneca geimpft, bestätigt Prof. Dr. Christoph Kleinschnitz, Direktor der Klinik für Neurologie am Uniklinikum Essen.

Weiter erklärt dieser: „Aus der medizinischen Vorgeschichte ergaben sich keine offensichtlichen Vorerkrankungen.“

Astrazeneca-Impfung: Lungenemboli nach zehn Tagen

Kleves Landrätin Silke Gorißen erklärt zu dem Fall: „Da die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein für das konkrete Impfgeschehen im Impfzentrum Kreis Kleve verantwortlich ist, liegen alle gesundheitlich relevanten Informationen in dieser Angelegenheit dort vor.“

Der 36-Jährige sei zehn Tage nach der Impfung mit dem in Verruf geratenen Impfstoff mit einer Lungenembolie in ein Krankenhaus eingeliefert und am 20. März 2021 in die Uniklinik nach Essen verlegt worden, wo er vier Tage später verstarb. Der Mann litt bei seiner Ankunft in Essen schon unter einer halbseitigen Lähmung und lag bereits im Koma.

Nach einer Computertomographie (CT) wurde bei dem 36-Jährigen eine Sinusvenenthrombose (eine Verstopfung eines der großen venös‎en Blutgefäße im Gehirn) und eine schwere Blutung diagnostiziert. Er starb wenig später.

Thrombose nach Astrazeneca-Impfung: „Risikobewertung liegt beim Paul-Ehrlich-Institut“

Die Uniklinik Essen hat das Paul-Ehrlich-Institut nach dem Tod des Mannes über den „Verdacht einer Impfkomplikation“ informiert. Das Ergebnis der Obduktion soll Klarheit bringen, steht aber noch aus.

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Prof. Dr. Christoph Kleinschnitz: „Die Risikobewertung liegt nicht bei uns, sondern beim Paul-Ehrlich-Institut.“ (mie)

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