Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Geburt ist kleine Sensation Süß! Zoo in NRW freut sich über seltenen Nachwuchs

Ameisenbärchen

Wie goldig! Der Tamandua (Kleiner Ameisenbär) wurde im Duisburger Zoo geboren – das ist sein erstes Foto.

Duisburg – Kleine Knopfaugen, lange Schnauze und gelb-schwarzes Fell: Der Duisburger Zoo freut sich über seltenen Nachwuchs bei den kleinen Ameisenbären.

  • Kleiner Ameisenbär im Duisburger Zoo zur Welt gekommen
  • Geburt eines Tamanduas im Zoo ist sehr selten
  • Papa Tiago und Mama Persea kümmern sich um Tierbaby im Zoo Duisburg

Rund 700 Gramm bringt der zehn Wochen alte Tamandua, wie die Ameisenbären auch genannt werden, auf die Waage.

Seltener Ameisenbär im Zoo Duisburg geboren

Für die acht Jahre alte Mutter Persea sei es bereits das siebte Jungtier. Sie kümmere sich liebevoll um das Fellknäuel, halte Körperkontakt und putze das noch namenlose Weibchen mit ihrer langen Zunge, teilte der Zoo am Freitag mit.

Den Tag verschliefen die Zwei eng aneinander gekuschelt in einer Baumhöhle. Ungewöhnlich: Auch Papa Tiago (9) kümmert sich fürsorglich um den Nachwuchs.

„Normalerweise ist die Aufzucht reine Aufgabe der Weibchen, wir konnten aber schon häufig beobachten, dass Tiago seine Jungtiere umherträgt und gemeinsam mit ihnen in einer Baumhöhle schläft“, erzählen die Pfleger.

Duisburger Zoo: Zucht von Ameisenbären ist nicht selbstverständlich

Nach Auskunft des Zoos ist die Zucht der aus Südamerika stammenden Tamanduas in zoologischen Gärten nicht selbstverständlich.

In Europa würden jedes Jahr weniger als zehn Jungtiere geboren. In freier Wildbahn sei der Bestand der Tiere durch illegale Bejagung und die Zerstörung des natürlichen Lebensraumes gefährdet.

Mit dem langgestreckten schmalen Kopf, dem muskulösen Wickelschwanz und den kräftigen Krallen seien Tamanduas perfekt für das Leben auf Bäumen angepasst.

Auf dem Speiseplan stehen hauptsächlich Baumtermiten und -ameisen, die sie in Baumkronen oder im Unterholz aufspüren und dann mit ihrer bis zu 40 cm langen Zunge aufschlecken. (dpa)