„Besonders traurig“ Duisburger Tierheim verabschiedet Hund mit emotionalen Worten

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Das Duisburger Tierheim verabschiedete sich auf Facebook mit bewegenden Worten von Hund Astor, der am 25. April an dem Leiden seiner neurologischen Krankheit verstarb.

Duisburg – Das Schicksal von Hunden in Tierheimen macht häufig betroffen: Entweder sind die Tiere krank oder wurden von ihren vorherigen Haltern nicht artgerecht aufgezogen. Astor erfüllte (leider) beide Kriterien – nun ist der Hund mit gerade einmal fünf Jahren verstorben. Das Duisburger Tierheim verabschiedete den Vierbeiner nun mit sehr emotionalen Worten.

  • Duisburger Tierheim verabschiedet sich emotional von verstorbenem Hund
  • Astor litt an einer neurologischen Erkrankung und starb schon mit fünf Jahren
  • Duisburger Tierheim: „Jeder Abschied ist traurig und schwer, aber bei Astor ist er besonders traurig“

Das Tierheim in Duisburg erzählt auf seinen Social-Media-Plattformen häufiger die einzelnen Geschichten ihrer Bewohner. Diese sind meist sehr bewegend, für Astor wählten die Tierpfleger jetzt aber besonders rührende Worte.

Duisburger Tierheim: Verstorbener Hund litt an unheilbarer Krankheit

Der Hund wuchs bei Haltern auf, die für seine Rasse die erforderlichen Auflagen nicht erfüllen konnten. Also wurde Astor dem Tierheim übergeben. Hinzu kommt, dass bei dem Hund eine nicht heilbare, genetisch bedingte neurologische Erkrankung, eine sogenannte Kleinhirnatrophie, festgestellt wurde. Aufgrund dessen hatte er durchgehend mit Gleichgewichtsstörungen und motorischen Ausfällen zu kämpfen.

Laut Tierheim hatte sich Astor zuletzt erfolgreich gegen die Krankheit gestemmt und sich eigentlich in einem guten Zustand befunden. In seinen letzten Tagen verschlechterte sich der Zustand des Vierbeiners jedoch so sehr, sodass er eingeschläfert werden musste.

Duisburger Tierheim: „Der Abschied ist besonders traurig“

Das Tierheim verabschiedete sich in einem Facebook-Post nun von seinem Bewohner, welcher vor dreieinhalb Jahren dorthin kam: „Jeder Abschied ist traurig und schwer, aber bei Astor ist er besonders traurig, da er mit seinen fünf Jahren noch weit von dem Alter entfernt war, in dem damit zu rechnen ist.“

Astor habe sich in der Zeit sehr gut entwickelt, so sei er zwar ein „wilder Feger“ gewesen, bei Spaziergängen jedoch immer ein ruhiger und entspannter Begleiter gewesen. So habe Astor das Planschen im Tierheimpool genauso genossen wie die Kuscheleinheiten nach dem ausgiebigen Gassigehen.

Zum Schluss kam das Kämpferherz nicht mehr gegen seine Krankheit an, spätestens durch den emotionalen Post wird Astor jedoch niemals in Vergessenheit geraten. (nb)

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