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Totschlagsprozess in NRW Vater soll Baby brutal attackiert haben – Hirntod

Gericht Holzlatte Gericht 250319

Ein 38-jähriger Mann steht im April in Duisburg vor Gericht, weil er sein Baby geschlagen und ihm Mund und Nase zugehalten haben soll, bis das Kind irreparable Hirnschäden erlitt. Das Symbolbild zeigt eine Figur der Justitia.

Duisburg – Ein 38-jähriger Mann steht bald vor Gericht, weil er seinen wenige Monate alten Sohn geschlagen und ihm Mund und Nase zugehalten haben soll, bis dieser irreparable Hirnschäden erlitt.

  • Mann schlägt Baby und hält ihm Mund und Nase
  • Baby stirbt an Hirntod
  • Prozess beginnt in Duisburg am 20. April

Duisburg: Totschlagsprozess gegen Vater ab dem 20. April

Der Säugling kam ins Krankenhaus, wo sein Hirntod festgestellt wurde. Der Totschlagsprozess gegen den Vater beginne am 20. April, sagte ein Sprecher des Landgerichts Duisburg am Montag.

Die Mutter des Jungen war bei der Geburt im Juli vergangenen Jahres gestorben, der Vater kümmerte sich seitdem allein um das Baby.

Duisburg: Hintergründe der brutalen Attacke unklar

Am 14. Oktober 2020 hatte der Vater laut Anklage schon mittags Alkohol konsumiert. Gegen 20.00 Uhr habe er das Kind zum Schlafen gelegt und weiter getrunken. Später habe er das Baby geschlagen, sagte der Gerichtssprecher - unter anderem erlitt der Junge einen Unterkieferbruch.

Warum der Vater den Säugling attackierte, war zunächst unklar. Der Angeklagte habe sich dazu bisher nicht geäußert, sagte der Gerichtssprecher. Die „Bild“ hatte zuerst berichtet. Dem Mann drohen bis zu 15 Jahre Haft. (dpa)