Unfall-Falle auf der A59 in NRW Großer Spalt hatte sich „schlagartig“ aufgetan

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Der Fahrbahnschaden auf der A59 in Duisburg wird derzeit repariert. Unser Symbolfoto zeigt Arbeiten auf der A7.

Duisburg – Der Spalt, der am Morgen des 8. April auf der A59 in Duisburg aufgetaucht ist, hätte schlimme Folgen für einige Verkehrsteilnehmer haben können. 

  • Spalt auf der A59 bei Duisburg ist 15 Zentimeter breit
  • Für Motorradfahrer hätte der Riss zur üblen Sturz-Falle werden können
  • Fahrbahnschaden auf Grunewaldbrücke der A59 wird momentan repariert

„Schlagartig“ habe sich der Spalt am Morgen des 8. April auf der A59 aufgetan, sagte Tobias Zoporowski von der Autobahn GmbH Rheinland dem EXPRESS.

Offenbar sei er durch den Kälteeinbruch entstanden, der NRW an jenem Donnerstagmorgen fest im Griff hatte.

Spalt in Fahrbahn auf der A59: Böse Falle für Biker

Zum Glück sei der Spalt an der Grunewaldbrücke rechtzeitig von Mitarbeitern der Autobahnmeisterei entdeckt worden, so Zoporowski weiter.

„Nicht auszudenken, was hätte passieren können, wenn ein Motorradfahrer über den Spalt gefahren und gestürzt wäre.“

Auto- und Lkw-Fahrer hätten vermutlich bis auf ein leichtes Holpern nichts bemerkt, für Zweiradfahrer hätte das Ganze schon weitaus heikler ausgesehen.

Erst recht, wenn der Spalt nicht in Quer- sondern in Längsrichtung der Fahrbahn, ähnlich einer Spurrille, entstanden wäre.

Der Spalt auf der A59 in Duisburg – hätte mehr passieren können?

An der Stelle, an der der 15 Zentimeter lange Spalt entstand, liegt eine Stahlkonstruktion. „Ähnlich wie eine Ziehharmonika“, erklärt Tobias Zoporowski dem EXPRESS.

Diese gigantischen Lamellen sind mit der Fahrbahndecke verschraubt und sollen am Übergang zur Brücke Temperaturschwankungen und die Bewegungen der Tausenden Autos, die täglich über die A59 fahren, ausgleichen.

„Was da am 8. April passiert ist, war bereits der 'worst case' – schlimmer hätte es nicht werden können“, beruhigt Tobias Zoporowski, „der Spalt hätte sich nicht weiter vergrößern können.“

Verkehr auf der A59 in Duisburg rollte wieder in beide Richtungen

 Zur Freude der Tausenden Pendler, die die A59 täglich nutzen, wurde die Vollsperrung, die seit dem 8. April zwischen Kreuz Duisburg und dem Kreuz Duisburg-Süd bestand, wieder aufgehoben.

Im Bereich der Grunewaldbrücke rollte der Verkehr zwar vorerst mit Tempo 40, aber immerhin rollte er! (smo)

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