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Arzthelferin vermutete Allergie Massen-Quarantäne nach Corona-Fall in NRW-Arztpraxis

Corona_Warnschild

In einer Duisburger Hausarztpraxis hat sich eine Mitarbeiterin mit dem Coronavirus infiziert. Unser Symbolbild entstand im Oktober 2020 in Hannover.

Duisburg – In der Praxis eines Duisburger Hausarztes ist eine Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Folge: 76 Patienten müssen in Quarantäne. 

  • Corona in Duisburger Arztpraxis: 76 Menschen in Quarantäne
  • Fall spielt sich in Praxis des Duisburger Chefs der Kassenärztlichen Vereinigung ab
  • Betroffene Mitarbeiterin der Duisburger Praxis war nicht gegen Coronavirus geimpft

Bei der Praxis handelt es sich um die des Duisburger Kreisstellenvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO), Dr. Helmut Gudat. Die Stadt Duisburg hatte die Infektion und die Quarantänefälle bestätigt.

Mitarbeiterin von Duisburger Hausarzt war nicht geimpft

Der WAZ gegenüber hatte Dr. Helmut Gudat erklärt, dass eine seiner Mitarbeiterinnen positiv auf das Coronavirus getestet worden sei. Außerdem sei die Frau nicht geimpft gewesen.

„Wir testen unsere Mitarbeiter regelmäßig“, hatte er dem Blatt gegenüber gesagt.

Praxis-Mitarbeiterin aus Duisburg deutete Corona-Symptome als Heuschnupfen

Die betroffene Mitarbeiterin leide seit Jahren unter Heuschnupfen - das ist offenbar der Grund, warum sie ihre Krankheitssymptome zunächst nicht richtig gedeutet hatte.

Corona und Heuschnupfen ließen sich laut Dr. Gudat bei leichtem Verlauf gar nicht unterscheiden.

Nun herrsche in seiner Duisburger Praxis „maximaler Stress“, die Nachverfolgung der Fälle durch das Gesundheitsamt laufe. In Duisburg liegt der Sieben-Tage-Inzidenzwert bei 181,1 (Stand: Dienstag, 13. April).

Corona-Fall in Duisburg: Mitarbeiterin ließ sich extern testen

Erfahren hat der Mediziner von der Infektion seiner Mitarbeiterin übrigens nicht bei einem der regelmäßigen Tests in seiner Praxis, sondern durch ein Telefonat nach Ostern.

Laut „WAZ“ habe sich die Mitarbeiterin woanders testen lassen, von dieser Teststelle kam dann der Anruf mit der Information über die Infektion der Frau.

Das Gesundheitsamt hatte erklärt, dass es bislang keine Erkenntnisse darüber gebe, dass sich Patienten in der Praxis bei der Mitarbeiterin mit dem Coronavirus angesteckt hätten. (smo)