Nicht nur Warte-Chaos Vier Festnahmen am Flughafen Düsseldorf zum Ferienstart

Einsatzkräfte der Bundespolizei stehen am Flughafen Düsseldorf vor einer Menschenmenge.

Am Flughafen Düsseldorf, hier ein Symbolfoto von Freitag (24. Juni), gab es am Wochenende vier Festnahmen.

Viel Arbeit für die Bundespolizei am Flughafen Düsseldorf. Nicht nur wegen des Chaos in den Terminals, sondern auch bei den Kontrollen zur Ein- und Ausreise.

Die Flughäfen in NRW dominieren aktuell die Schlagzeilen. In Köln/Bonn und Düsseldorf mussten Fluggäste zum Ferienstart starke Nerven mitbringen – das Warte-Chaos nahm teilweise dramatische Maße an.

Jetzt ist klar: Ganz „nebenbei“ kam es in Düsseldorf am ersten Wochenende der Ferien auch zu gleich vier Festnahmen, allesamt im Zuge der Ein- und Ausreisekontrollen am Airport.

Flughafen Düsseldorf: Vier Festnahmen am ersten Ferien-Wochenende

Der erste Fall bereits am Freitagmorgen (24. Juli). Ein 41-jähriger Mann wollte in Richtung Burgas (Bulgarien) abheben, als ihm seine Vorgeschichte zum Verhängnis wurde.

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Im Jahr 2020 war der Mann aus Leverkusen wegen Diebstahls in zwei Fällen sowie des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln zu acht Monaten Gefängnis verurteilt worden. Da er jedoch flüchtig war, wurde er per Haftbefehl von der Staatsanwaltschaft Köln gesucht.  Nach seiner Festnahme übergab ihn die Bundespolizei an die Justizbehörden.

Am Freitagabend wollte ein 24-jähriger Mann nach einem Flug aus Istanbul (Türkei) nach Deutschland einreisen. Hierbei stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Staatsanwaltschaft Münster im November 2021 einen Haftbefehl wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erlassen hatte.

Der Mann aus Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern) konnte seine Reise jedoch fortsetzen, da er die Geldstrafe in Gesamthöhe von 650 Euro vor Ort bei der Bundespolizei begleichen und so die Ersatzfreiheitsstrafe in Gesamthöhe von 43 Tagen abwenden konnte.

Mann will nach Tiflis, doch er kommt nicht weit: Festnahme in Düsseldorf

Ein ähnlicher Fall am Samstagmittag (25. Juni): Ein 35-Jähriger wollte in die Türkei reisen, dabei wurde aber der Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Krefeld aufgedeckt. Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis war er zu einer Geldstrafe in Höhe von 500 Euro verurteilt worden. Er bezahlte die Strafe vor Ort und konnte 25 Tage Gefängnis abwenden.

Am Sonntagabend (26. Juni) wollte ein 39-Jähriger aus Tiflis (Georgien) einreisen, doch er kam nicht weit. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg suchte mit Haftbefehl wegen Diebstahls nach ihm. Die Geldstrafe in Höhe von 600 Euro konnte er nicht aufbringen, deswegen wurde er an die Justizbehörden übergeben. (tw)

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