Wie bitte? Eine Million Euro spurlos verschwunden – Rätsel in Düsseldorfer Sparkasse hat Folgen

Polizisten und ein Streifenwagen der Polizei stehen am 16. März 2017 Duisburg (Nordrhein-Westfalen) vor einer Bankfiliale.

Eine Bank in Düsseldorf will, nachdem rund eine Million Euro aus dem Tresor verschwunden sind, das Geld von der Versicherung erhalten. Das Foto aus dem Jahr 2017 zeigt ausgeraubte Bankfiliale in Duisburg.

Nachdem ein ganzer Batzen Geld aus einem Banktresor einer Düsseldorfer Sparkassen-Filiale verschwunden ist, soll nun die Versicherung das Geld erstatten – doch dazu kommt es vorerst nicht.

Knapp eine Million in Düsseldorf spurlos verschwunden: Der hohe Geldbetrag soll aus einem Tresorraum einer Filiale der Düsseldorfer Kreissparkasse entwendet worden sein.

Das geht aus einem am Düsseldorfer Landgericht anhängigen Rechtsstreit hervor, auf den das Gericht hingewiesen hat (Az.: 9 O 333/21).

NRW: Eine Million Euro aus Banktresor spurlose verschwunden  

Die Kreissparkasse möchte nun die verschwundene Summe von ihrer Versicherung erstattet haben, doch ganz so einfach ist das nicht – die Versicherung sperrt sich. Am 29. September soll der Fall vor Gericht verhandelt werden.

Es geht um einen Betrag in Höhe von exakt 934.000 Euro. Das Geld sei am 26. Juni 2019 von einem Werttransporter in Erkrath angeliefert worden, heißt es – doch wenige Stunden später sei es weg gewesen.

Während die Kreissparkasse argumentiert, dass es sich um einen Einbruch gehandelt hat und es entsprechende Spuren gebe, bestreitet dies die beklagte Versicherung. Davon abhängig ist die Frage, ob die Summe erstattet werden muss.

Die Kreissparkasse wollte sich zu dem Fall nicht äußern, da es sich um ein  „laufendes Verfahren“ handele. Die beklagte Provinzial Versicherung verwies ebenfalls auf den anhängigen Rechtsstreit.

Eine Sprecherin der Wuppertaler Staatsanwaltschaft sagte, es sei gegen drei Beschuldigte wegen besonders schweren Diebstahls ermittelt worden. Es habe Durchsuchungen gegeben und Mobiltelefone seien ausgewertet worden, aber der Verdacht habe sich nicht erhärtet.

Einer der Verdächtigen habe zudem ein Alibi vorweisen können. Die Ermittlungen gegen die Beschuldigten seien schließlich eingestellt worden. Die Polizei in Mettmann bestätigte, dass es damals einen Einsatz, aber keine Pressemitteilung gegeben habe. (dpa/kvk)

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