Seine Familie, sein Zuhause Hier zeigt sich OB-Kandidat Geisel ganz privat

Familienglück im Garten hinterm Haus: Antonia, Maria, Indira, Charlotte, Thomas, Teresa und Vera Geisel

Familienglück im Garten hinterm Haus: Antonia, Maria, Indira, Charlotte, Thomas, Teresa und Vera Geisel

Düsseldorf – Nächsten Samstag beginnt für ihn die heiße Phase des Wahlkampfs. Jetzt, an Ostern, tankt er noch mal auf bei der Familie. Thomas Geisel, 50, OB-Kandidat der SPD, fünffacher Vater, gläubiger Christ. EXPRESS zeigt er sein privates Glück, seinen Kiez.

Die Wohnung, eine echte Überraschung: Geisels leben an der Münsterstraße. Ganz nah am Dreieck der Kreuzkirche, in der er als Presbyter Ostersonntag die Lesung hält. Zwei Etagen, 220 Quadratmeter mit kleinem Garten und Sauna, Eigentum.

„Ein Glücksfall, weil wir in der alten Wohnung um die Ecke wegen Eigenbedarfs rausmussten, dann ganz schnell diese fanden.“ Lieblingsplatz: die Küche. „Das war bis 2006, als wir einzogen, ein Trödelladen.“ Dekoriert ist das Schaufenster noch immer ein wenig. An der Tür hängen Hagebutten, Beerenzweige, zwei Mini-Queens mit Solarbatterie winken Passanten zu. Sind Sie etwa Monarchist?

Geisel: „Nein, ich bin durch und durch Anhänger der Demokratie. Die Queens sind doch ein hübscher kleiner Spaß.“ Finden auch Ehefrau Vera (42, Personalerin bei Thyssen Krupp) und die Töchter Indira (17), die über Ostern aus Berlin zu Besuch ist, Maria und Antonia (beide 9), Charlotte (7) und Teresa (3).

Typisch Großfamilie: In der Küche ist gerade der Geschirrspüler kaputt. Muss jetzt alles Kinderfrau Sara Wille, die bis nachmittags im Haus ist, machen. Geisel: „Bis ein neuer kommt, spülen wir alle von Hand. Gutes Teambuilding“, sagt der ehemalige Ruhrgas-Manager.

Der Einrichtungsstil der Geisels: ein charmanter Mix aus Ikea, gediegen und Antik. Im Wohnzimmer steht kein Fernseher, dafür ein Flügel („August Förster“ aus Sachsen, neu ab ca. 30 000 Euro). Indira und Maria können gut spielen. „Alle Kinder sollen gerne ein Instrument lernen“, sagt Geisel, der selbst Querflöte spielt. „Wenn Sie keine Lust haben, müssen sie es aber nicht weitermachen.“

Und dann geht’s raus vor die Tür. Obst und Gemüse am Dreieck, Dogans türkisches Restaurant – Nachbarn und Fans des Kandidaten Bei Pietro Manzalla gegenüber gönnen sich die Geisels ein Eis, einen Kaffee.

Alle kennen ihn hier. Gemüsehändler Ugur Mese (37) verteilt sogar Flyer für ihn. „Ein guter Familienvater und ein guter Mann für Düsseldorf.“

Was bedeutet Ihnen die Familie, Herr Kandidat? „Ausgeglichenheit, innere Unabhängigkeit. Klar ist der Wahlkampf jetzt das wichtigste. Aber nur mit meiner Familie schaffe ich das.“ Und wie wichtig ist ihm der Kiez, sein Pempelfort? „Superwichtig, wir haben alles im Umfeld von rund 100 Metern. Als Oberbürgermeister will ich dafür sorgen, dass sich endlich wieder mehr Familien leisten können, in Düsseldorf zu wohnen!“

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