Prinz Harry Wegen Taliban-Aussagen: „Ernsthafte Sicherheitsprobleme“ für Sport-Event in NRW

Prinz Harry folgt dem Sarg von Königin Elizabeth II., während dieser nach dem Staatsakt in der Westminster Abbey auf einem Kanonenwagen gezogen wird.

Prinz Harry, hier beim Staatsbegräbnis nach dem Tod von Königin Elizabeth II., soll gestanden haben, als Soldat in Afghanistan 25 Menschen getötet zu haben.

Wegen Aussagen von Prinz Harry über die Tötung von Talibankämpfern hat sich ein britischer Militärexperte besorgt um die Sicherheit der Invictus Games in Düsseldorf geäußert.

„Ich gehe davon aus, dass der Grad der Bedrohung definitiv höher sein wird“, sagte der ehemalige Marineadmiral Alan West der Sonntagszeitung „Sunday Mirror“. Wegen Harrys Aussagen werde es „ernsthafte Sicherheitsprobleme“ für die Veranstaltung im September geben.

„Es werden Maßnahmen getroffen werden müssen, um die Veteranen zu schützen“, sagte West der Sonntagszeitung weiter. Der Prinz sei „sehr dumm“ gewesen, Details zu den Tötungen zu veröffentlichen.

Invictus Games: Bedrohung bei Düsseldorfer Sportfestival „definitiv höher“

Die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen will das von Harry mitinitiierte Sportfestival für kriegsversehrte Athleten im September 2023 ausrichten.

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Medienberichten zufolge hatte Prinz Harry in seinen Memoiren geschrieben, als Soldat in Afghanistan 25 Menschen getötet zu haben. „Das war nichts, was mich zufrieden gemacht hat, aber auch nichts, wofür ich mich geschämt habe“, schrieb Harry nach Informationen des Senders Sky News. Ein hochrangiges Taliban-Mitglied warf Harry daraufhin Kriegsverbrechen vor.

Verschiedene britische Medien hatten sich ein Exemplar des noch unveröffentlichten Buches besorgt und seit Donnerstag vorab daraus zitiert. (dpa)

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