Flucht nach Düsseldorf Prinz von Anhalt beschreibt erschütternde Corona-Szenen in USA

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Prinz Frédéric von Anhalt ist zu Besuch in Düsseldorf. Auf seine Wahlheimat Kalifornien hat er derzeit keine Lust.

Düsseldorf – Dieser Trip kam ziemlich spontan. Am Sonntagabend setzte sich Prinz Frédéric von Anhalt (77) in Los Angeles in den Flieger, jettete nach Frankfurt und fuhr weiter nach Düsseldorf.

Auf seine Wahlheimat Kalifornien hat er derzeit nur wenig Lust.

„In Los Angeles ist es mit Corona derzeit ganz schlimm, die Leute fallen um wie die Fliegen. Und auch in Beverly Hills, wo wir bisher kaum etwas hatten, wird es immer mehr“, berichtet der Prinz, als wir ihn in seinem Stammhotel auf der Kö treffen.

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Eine Touristin mit Gesichtsmaske lässt sich Mitte November neben Michael Jacksons Stern auf dem Hollywood Walk of Fame fotografieren. In Kalifornien ist die Schwelle von einer Million bekannten Corona-Infektionen vor rund einem Monat überschritten worden.

Prinz Frédéric von Anhalt: „Mich wird niemand ohne Maske auf der Straße sehen“

Dabei hat er selbst gar keine sonderlich große Angst vor dem Virus: „Ich bin topfit, laufe jeden Tag und verbringe drei Stunden im Fitnessstudio.“ Was ja an sich in Sachen Covid-19 erst mal nichts heißen muss.

Dennoch ist Frédéric nicht gerade heiß darauf, schnell mit einem Impfstoff versorgt zu werden. „Das sollen erst mal die Engländer machen, dann sehen wir wie es wirkt. Sollen sie sich impfen lassen, ich gönne mir lieber ein paar Fläschchen Alt. Vielleicht bilden die ja sogar Schutz vor Viren“, lacht er.

Und schiebt dann nach: „Eins ist aber klar: Mich wird niemand ohne Maske auf der Straße sehen.“

Prinz Frédéric von Anhalt findet fast menschenleeres Düsseldorf vor

Aktuell kann er sich ziemlich sicher sein, nicht infiziert zu sein. Am Airport in L.A. musste er einen maximal 24 Stunden alten Coronatest vorlegen, sich dann vor dem Abflug noch einmal testen lassen und in Frankfurt ein weiteres Mal.

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Prinz Frédéric von Anhalt ist zu Besuch in Düsseldorf.

Weil alle Ergebnisse negativ waren, kann er nun die Zeit in seinem geliebten Düsseldorf genießen. „Montagnacht bin ich zum Rhein spaziert. An einer Ecke standen fünf Polizisten, ansonsten war kein Mensch auf der Straße. Ich habe mir die Schaufenster angeschaut, die es bei uns ja gar nicht mehr gibt – aus Angst vor Plünderungen“, so Frédéric.

Prinz Frédéric von Anhalt: Er kaufte gleich mal Garderobe aus Kaschmir

In Düsseldorf wurde er fündig und kleidete sich am nächsten Morgen gleich neu ein. „Alles aus Kaschmir“, präsentiert er seine neue Garderobe, passend zu Kappe, Maske und Schuhen von Gucci.

„Düsseldorf ist wunderbar, diesmal bleibe ich länger“, verrät Prinz Frédéric, der sogar darüber nachdenkt, das Weihnachtsfest auf der Kö zu verbringen.
Traurig ist er nur über die Karnevals-Absage: „Das ist schade, dieses Jahr hat es so viel Spaß gemacht.“

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