Todes-Drama auf der Kö Pferd bricht zusammen: Schützenverein trifft sofort klare Entscheidung

Feuerwehrmänner bereiten den Abtransport von dem toten Pferd auf der Düsseldorfer Königsallee vor.

Feuerwehrmänner bereiten den Abtransport von dem toten Pferd auf der Düsseldorfer Königsallee vor.

Der Tod eines Pferdes hat den Düsseldorfer Schützenumzug am Samstag überschattet. Jetzt hat sich der Schützenverein geäußert.

Bei einem Schützenumzug in Düsseldorf ist am Samstagnachmittag (16. Juli) ein Pferd tot zusammengebrochen. „Es gab ein großes Verkehrsaufkommen, weil das Tier abtransportiert werden musste“, hieß es von der Polizei. Mehrere Straßen seien gesperrt worden.

Jetzt haben auch die Schützen in der NRW-Hauptstadt reagiert und angekündigt, auf den weiteren Einsatz von Pferden bei den Feierlichkeiten in diesem Jahr zu verzichten.

Pferd in Düsseldorf tot: Schützen treffen sofort eine Entscheidung

Die Schützen seien gleichermaßen wie viele Bürgerinnen und Bürger von dem Vorfall geschockt, sagte Oberst Ernst-Toni Kreuels von den St. Sebastianus-Schützen am Sonntag (17. Juli) gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

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„Das Wohl der Tiere liegt uns sehr am Herzen. Wir wollen zeigen, dass wir sofort auf den schrecklichen Vorfall reagieren.“ Demnach würden die Schützen am Sonntag bei Festumzug und Parade zu Fuß gehen, hieß es weiter. Auch Vorstand Lothar Inden zeigte sich in einer Mitteilung zutiefst betroffen.

Das Pferd war während des Festzugs aus unbekannten Gründen zusammengebrochen, teilte die Feuerwehr mit, die zur Hilfe mit alarmiert wurde. Mehrfach habe das Pferd versucht, wieder auf die Beine zu kommen, sei jedoch jedes Mal wieder zusammengebrochen.

Düsseldorf: Pferd zeigte keine Auffälligkeiten, sagt der Reiter

Laut dem Reiter habe es vorher keine Auffälligkeiten gegeben. Ganz unvermittelt habe das Tier dann kurz gezittert und sei zusammengebrochen, hieß es. Der Reiter konnte rechtzeitig abspringen.

Das Tier sei dabei mit dem Kopf auf den Asphalt aufgeschlagen und noch vor Ort gestorben. Die Polizei sperrte den Straßenbereich von der Trinkausstraße bis zur Benrather Straße.

PETA zum toten Pferd in Düsseldorf: Hat nichts mit Brauchtum zu tun

Eine Tierärztin war der Polizei zufolge vor Ort. Sie hat eine tiefergehende Untersuchung gestartet, die neue Details ans Licht bringen soll. Allerdings steht das Ergebnis noch aus. Das Pferd wurde mithilfe eines Feuerwehrkrans angehoben und in einen Container gelegt.

Auch die Tierschutzorganisation PETA hat sich mittlerweile zu dem Fall geäußert. Fachreferent Peter Höffken sagte, Pferde in einer lauten, engen und heißen Innenstadt einzusetzen, sei Missbrauch und habe nichts mit Brauchtum oder Tradition zu tun. (mit dpa)

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