„Wertschätzung unserer Arbeit“ Neue TV-Stars: Düsseldorfer Feuerwehr mit brandheißer Premiere

Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen am 12. Juli 2021 vor dem U-Bahnhof Schadowstraße.

Die Düsseldorfer Feuerwehr im Juli 2021 bei einem Einsatz an der Schadowstraße.

Wehrleute aus dem Team der Düsseldorfer Feuerwehr werden zu TV-Stars: Bei ihren Einsätzen hat sie ein Kamerateam des Senders DMAX begleitet.

Brände, Verkehrsunfälle, Wasserrettung: Die Düsseldorfer Feuerwehr ist Tag und Nacht im Einsatz. Rund 150.000 Alarmierungen im Jahr sind für die rund 1300 Feuerwehrmänner und -frauen der Landeshauptstadt Normalität.

Jetzt werden einige von ihnen „TV-Stars“: DMAX, der Sender, der spezialisiert ist auf Reportagen und Real-Life-Programme, hat die Retter der Wache 4 aus Flingern begleitet.

Düsseldorf: Feuerwehrleute der Wache 4 aus Flingern werden TV-Stars

Zimmerbrand in der Glogauer Straße. In der ersten Etage ist eine Kommode in Flammen aufgegangen, das Feuer droht sich auf die ganze Wohnung auszubreiten. Doch nicht nur die Feuerwehr rückt an. Auch ein Kamerateam ist bei dem 1,5-stündigen Einsatz im Mai vergangenen Jahres hautnah dabei: Die Retter bekommen das Feuer in den Griff, es gibt zum Glück keine Verletzten.

Unter anderem solche Fälle sind es, die die Zuschauer ab Donnerstag (27. Januar) bei DMAX ab 21.15 Uhr in der Sendung „112 - Feuerwehr im Einsatz“ in jeder der zehn Folgen der fünften Staffel zu sehen bekommen.

Stefan Gobbin, Brandamtmann und Sprecher der Feuerwehr Düsseldorf, erklärt gegenüber EXPRESS: „Neben dem TV-Team haben wir selbst auch mit Bodycams gefilmt. Im Fokus stand mehr die Feuerwehr, aber auch der Rettungsdienst ist dabei.“ Durch die Bodycams wird den Zuschauern ermöglicht, die Einsätze direkt aus dem Blickwinkel der Retter zu sehen.

FW Flingern

Ein Ka­me­ra­team beim Einsatz in einem Wohnhaus.

Dass DMAX auf die Düsseldorfer Feuerwehr zugekommen ist, sei natürlich „Wertschätzung für unsere Arbeit“, so Gobbin. „Die meisten Kollegen waren für das TV-Projekt sehr offen, haben begeistert mitgemacht.“ Natürlich habe es immer auch einen Ansprechpartner gegeben, der darauf geachtet hat, dass bei den Einsätzen niemand vom Kamerateam im Weg stand oder in Gefahr geraten konnte.

Düsseldorfer Feuerwehrleute wurden zehn Monate lang gefilmt

Zehn Monate lang dauerte die Begleitung durch das Filmteam. In der fünften Staffel werden auch die Feuerwehren Iserlohn, Hagen, Hildesheim und Gera mitmischen – auch wird das Amt für Brand- und Katastrophenschutz Gera dabei sein. Die Folgen tragen Titel wie „Volle Eskalation“, „Sturz in die Tiefe“, „Bange Minuten“, „Bombendrohung“ oder „Großbrand im Stahlwerk“.

Auch der WDR widmet sich in seiner Serie „Feuer & Flamme“ der Arbeit von Feuerwehrfrauen und -männern. 2017 ging es damit los. Aktuell sind montagsabends Retter aus dem Ruhrgebiet im Fokus. Auch hier wird über Bodycams gefilmt, der Zuschauer kann so quasi „hautnah“ die Einsätze miterleben.

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