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Riesen-Zoff um Konzert mit Bryan Adams & Co. Stoppt Laumann die Pläne der Stadt?

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Bryan Adams sollte am 4. September in der Düsseldorfer Arena endlich wieder rocken.

Düsseldorf – Die Nachricht schlug bei Musik-Fans ein wie eine Bombe: Am 4. September sollte in der Düsseldorfer Arena das „Give Live A Chance“-Festival vor 13.000 Zuschauern stattfinden. Superstar Bryan Adams, Sarah Connor, The Boss Hoss, Rea Garvey, Joris und Michael Mittermeier sollten erstmals wieder live vor einem Publikum auftreten. Doch nur Stunden später zog ein ausgewachsener Minister die Reißleine. Ein Kommentar von Michael Kerst

Stadt-Pläne für Großkonzert in der Arena drohen zum Fiasko zu werden

Was ist denn da schon wieder los im Düsseldorfer Rathaus? Am Freitagvormittag verkündete die städtische Veranstaltungs-Tochter D.Live die Nachricht, dass es in der Arena das erste deutsche Großkonzert in der Corona-Krise stattfinden soll - und am späten Nachmittag setzte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann diesen Träumen erst einmal ein krachendes Ende.

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Und natürlich antwortete OB Geisel auf seinem geliebten Facebook-Kanal umgehend, zeigte sich „verwundert“ über Laumanns Einmischung in die Düsseldorfer Konzert-Pläne.

Streit um Düsseldorfer Großkonzert: Stadt ließ das Land einfach links liegen

Tatsächlich stellt sich in dieser ganzen Auseinandersetzung heraus, dass nicht nur D.Live, sondern auch das städtische Gesundheitsamt die Veranstaltung vorangetrieben und genehmigt haben, ohne mit dem Laumann-Ministerium auch nur zu sprechen.

Dabei sind Großveranstaltungen dieser Art nach der aktuellen, seit dem 15. Juli geltenden Coronaschutzverordnung schlicht und ergreifend verboten. Da gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten, wie man diese Vorgänge verstehen kann:

  • Entweder hat Geisels Stadtverwaltung einfach übersehen, dass sie nicht in eitler Selbstüberschätzung allein entscheiden kann - das möchte man Verwaltungs-Profis doch eher nicht unterstellen ...
  • Oder die Stadt Düsseldorf überging das Ministerium ganz bewusst, um es vor vollendete Tatsachen zu stellen.

Beides wirft kein gutes Licht auf den OB, seine Mitarbeiter und deren Vorgehen. Wird das jetzt das nächste Fiasko des Thomas Geisel in einem ohnehin schon ziemlich schief gegangenen Wahlkampf?

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