Rückruf! Vorsicht, Senf aus der Tube birgt eine besondere Gefahr

Razzia in Düsseldorf Das fand die Polizei in der Shisha-Bar von Kollegah

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Bei der Eröffnung seines neuen Klubs feierte Kollegah (hier bei der Echo-Verleihung in Berlin). Zwei Tage später kam die Polizei.

Düsseldorf – Damit hatte wohl niemand gerechnet: Am vergangenen Donnerstag eröffnete Skandal-Rapper Kollegah seine eigene Shisha-Bar in Oberbilk. Und kaum 24 Stunden später fiel die Polizei zu einer Razzia ein … und wurde tatsächlich fündig.

Am Eröffnungsabend hatte der Rapper noch stolz mit Gleichgesinnten vor seiner „Alpha Lounge“ posiert und das Foto in den sozialen Medien gepostet, ebenso wie ein Bild mit dicker Brilli-Kette und vergoldeter Wasserpfeife.

Am Freitagabend standen dann plötzlich jede Menge Beamte vor der Tür: Polizei, Ausländeramt, Amt Gewerbliche Angelegenheiten und auch Beamte des Hauptzollamts Düsseldorf.

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Am Freitagabend führte die Polizei in Düsseldorf eine großangelegte Razzia in mehreren Shisha-Bars durch. Unter den Läden war auch die „Alpaha Lounge“ in Oberbilk, die Rapper Kollegah gehört.

Am Pfingstmontag veröffentlichten die Fahnder dann ihre Ergebnisse. Die Bilanz in der „Alpha Lounge“: Verstöße gegen des Nichtraucherschutzgesetz und das Tabaksteuergesetz mit diesen Folgen:

  • 12 Ordnungswidrigkeitsanzeigen,
  • 16 Identitätsfeststellungen,
  • eine Strafanzeige und
  • 20 Kilo sichergestellter Tabak.

Gleichzeitig wurden auch eine Shisha-Bar in Eller, eine auch als Wettbüro arbeiteten Gaststätte an der Koblenzer Straße und eine Gaststätte an der Neustraße in der Altstadt kontrolliert. Vor allem in dem Altstadtlokal wurden die Fahnder außerordentlich fündig. Bei der Razzia wurden Betäubungsmittel gefunden, drei Steuerstraftaten aufgedeckt und ein illegaler Spielbetrieb geschlossen.

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